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Buchhandlung Droste
zuletzt geändert am 26.04.2021
Veranstaltungen und Termine rund ums Buch
 
 
 
 
Kann es eine Politik es wirklich gut mit uns Menschen meinen, die so agiert:
- ungerecht
- an der Realität vorbei
- willkürlich
- ungerechtfertigt
- heute hü, morgen hott
- widersinnig
 
Ein paar Denkanstöße zum hinterfragen und selber nachdenken:
- Warum wird der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet?
- Warum darf die Politik entgegen dem Grundgesetz handeln?
- Wo bleibt die Gleichbehandlung?
- Ist der Politik völlig egal, wie sehr breite Teile der Bevölkerung unter den unangemessenen und widersinnigen Maßnahmen leiden?
- Warum nicken die Leute und machen brav alle Maßnahmen mit, und seien sie noch so absurd?
- Warum verordnen unsere angeblichen Volksvertreter durch die Maßnahmen unglaubliche Zustände und drastische Nachteile für alle und nehmen dadurch den Zerfall der gesamten Gesellschaft billigend in Kauf?
- Warum verbreiten die gleichgeschalteten Medien Angst und Schrecken, anstatt der Bedrohung durch das Coronavirus angemessen zu begegnen?
- Warum hört die Politik nur auf die Pharmaindustrie und schmeißt ihr die Milliarden an Steuergeldern freudig in den weit geöffneten Rachen?
- Warum werden andere Vorschläge von Experten (auch von Ärzten und Präventologen, die erklären können, wie man Krankheiten im Vorfeld verhindert?) nicht gehört, totgeschwiegen, ihre Beiträge in sozialen Medien gelöscht?
- Wäre es nicht sinnvoller, das Dauerfeuer der Corona-Schocknachrichten einfach abzuschalten?
- Wer erfindet die Regeln für die Inzidenzwerte, die immer neu aus dem Hut gezaubert werden?
- Wo bleiben Berichte, die die wirklichen Zahlen in die richtige Beziehung zueinander setzen, damit man sieht, dass in Deutschland jedes Jahr ungefähr gleich viele Menschen sterben, so auch in 2020?
- Warum setzt man nicht auf die gesunde Stärkung des eigenen Immunsystems statt auf krank machende Lockdowns, Tests und Impfungen?
- Wer profitiert von all dem?
- Wäre es nicht mal an der Zeit, sich anstatt für das Virus für die Menschen zu interessieren?
 
 
 
Bericht von der Fahrrad-Kurier-Belieferung im Winter 2020/2021
 
Gerlinde Droste mit dem HeLaRa  
Zwei Wochen vor Weihnachten befindet sich Deutschland erneut im Lockdown. Damit Sie mich auch von Zuhause aus ein bisschen verfolgen können, habe ich einen kleinen Bericht von der Fahrrad-Kurier-Belieferung geschrieben. Den Bericht von der Fahrrad-Kurier-Belieferung im  Frühjahr 2020 finden Sie ganz unten auf dieser Seite.
 
So, da ist es nun wieder soweit. Zwei Wochen vor Weihnachten! Hätte der Lockdown nicht auch noch die paar Tage warten können? Naja, es ist, wie es ist. Wir machen das Beste daraus, inzwischen haben wir ja schon Übung.;-)
 
Meine Kollegen sind in der Buchhandlung und bekommen hoffentlich heiße Ohren von Ihren Telefonaten, weil die Leitungen glühen. Wir sind froh, dass Sie alle Kanäle nutzen, um uns Ihre Bestellungen zu übermitteln: Telefon, E-Mail, Externer Link Onlineshop. Denn Abholung von bestellter Ware in der Buchhandlung ist glücklicherweise erlaubt. Das entlastet uns enorm. Fahrradkurier im April und Fahrradkurier im Dezember sind nämlich ganz und gar nicht das gleiche. Erstens ist der Aufwand diesmal ungleich größer, weil ja - hoffentlich - viel mehr Bücher bestellt werden. Das Externer Link HeLaRa (Hertener Lasten-Rad) hatte ich in weiser Voraussicht schon in den vergangenen Tagen geordert. Es befindet sich eigentlich in der Winterpause. Tja, HeLaRa, tut mir leid, das wird nichts mit der Winterruhe, du musst ran, und ab Mittwoch ist direkt voller Einsatz gefordert, schließlich wollen die Hertener Bürger in wenigen Tagen Bücher und Spiele unter den Weihnachtsbaum legen. Deinen Akku habe ich schon geladen...
 
Der zweite große Unterschied werden die Temperaturen sein. Im Frühjahr hatten wir ja wunderschönes Wetter mit herrlichen Temperaturen. Jetzt dagegen ist es draußen nicht ganz so gemütlich. Aber man kann sich ja entsprechend anziehen. Auf jeden Fall wird es deutlich eher dunkel, und dann kann man die Hausnummern nicht mehr erkennen. Ich weiß schon, warum Postboten tagsüber unterwegs sind. Na, wir werden sehen, wieviele Lieferungen ich pro Tag schaffe...
 
 
 
Tour 01 (Freitag, 18.12.): Paschenberg, Langenbochum, Scherlebeck, Disteln
 
Faltstern im Fenster Tannenbaum Der Lockdown funktioniert erschreckenderweise zu gut: Die Innenstadt war am Mittwoch und Donnerstag gähnend leer! Kaum jemand verirrte sich in die Fußgängerzone. Alle halbe Stunde mal ein Kunde, das ist wirklich ein Schock gegenüber den vielen Menschen, die sonst so im Dezember die Innenstadt bevölkern. Dass es so wenig sein würden, damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Zwar hatten wir auch ohne Kunden genug zu tun - die Hintergrundarbeit bleibt im Dezember ja regelmäßig liegen - aber Umsatz wäre natürlich schöner. Wir haben gerade mal ein Zehntel unseres normalen Umsatzes in der Kasse!
 
Am Freitag war trotz Wochenmarkt nicht soviel zu tun wie erwartet. Also starte ich bei herrlichem Wetter zu meiner ersten Tour. Nach einem halben Jahr muss ich mich erst wieder an das HeLaRa gewöhnen: Es fährt sich doch ganz anders als ein normales E-Bike. Die ersten paar Meter fahre ich ganz schöne Schlangenlinien. :-) Und wie funktioniert nochmal die Gangschaltung? Und das Licht? Ach ja, so langsam fällt mir alles wieder ein, und nach fünf Minuten läuft alles wie geschmiert.
Ich treffe mehrere Fahrer von Paketdiensten, die ebenfalls in den frühen Abendstunden noch ihre Pakete ausliefern und ebenso wie ich die Hausnummern suchen. Soviele Häuser haben ihre Eingänge im Hinterhof, so dass man von der Straße her die Hausnummern gar nicht erkennt. Ich vertue viel Zeit mit Suchen, frage Anwohner, die keine Ahnung haben, wie die Straße neben ihrer heißt, geschweige denn, wo eine bestimmte Hausnummer ist, gucke in Hinterhöfe und forsche dort nach Hausnummern, wundere mich über doppelt vergebene Nummern an verschiedenen Häusern, natürlich ohne Buchstaben. Sachen gibt's!
 
Die Begegnungen an den Haustüren sind wie im Frühjahr: Die Leute freuen sich, dass ich komme, dass sie ihre Geschenke gebracht bekommen, und dass ich sogar an Weihnachtskarten gedacht habe. Viele wollen ein bisschen schnacken, gerade die Alleinstehenden, und natürlich geht es auch um Corona. Wie lange denn noch Masken getragen werden müssen? Wann denn endlich alles wieder wie vorher wird? Tja, das könnte noch etwas dauern angesichts der Tatsache, dass unseren Politikern anscheinend nichts Anderes einfällt, als auf die immer gleichen Maßnahmen zu setzen, die offensichtlich nicht das Gewünschte bewirken. Wenn nach Weihnachten die Zahlen nicht gesunken sind, werden die Maßnahmen halt verstärkt, ob es etwas bringt oder nicht. Nach dem Motto: Die Medizin wirkt nicht? Dann müssen wir dem Patienten eben mehr davon verabreichen!
 
Tour 02 (Samstag, 19.12.): Mitte, Resse
 
Girlande Herrnhuter Sterne Ich fahre in den kommenden Tagen nach Mitte, Paschenberg, Langenbochum, Transvaal, Scherlebeck, Backum, Disteln, Ost, Hochlar, Stuckenbusch, Hochlarmark, Süd, Resse, Ebbelich, Westerholt, Bertlich. Aus gegebenem Anlass - wir haben schon etliche Anrufe bekommen, wann die Bücher denn gebracht werden - erläutere ich gern nochmal das Prozedere. Ich kann leider nicht genau sagen, wann ich bei Ihnen eintreffe und auch keine Wünsche wie "zwischen 17 und 18 Uhr" erfüllen. Ich stelle meine Touren so zusammen, dass ich möglichst einen ganzen Stadtteil abarbeiten kann. Für zwei Bücher aber beispielsweise nach Langenbochum zu fahren, lohnt natürlich nicht. Dann ziehe ich einen anderen Stadtteil vor, für den es schon mehrere Lieferungen gibt. Langenbochum muss dann noch ein paar Tage warten, bis weitere Bestellungen eintreffen. Ich weiß natürlich, dass der Großteil der Bücher zu Weihnachten gebraucht wird. Aber nageln Sie mich nicht auf einen bestimmten Tag fest, die Bücher werden schon rechtzeitig ankommen! Ich kann schließlich nur an einem Ort zugleich sein. Falls Sie gar nicht warten wollen, können Sie gern bei uns vorbeikommen und die Bücher abholen. ;-)
 
Tour 03 (Montag, 21.12.): Mitte, Süd, Ost, Disteln
 
Schneemann und Eisbaer Schwibbogen Man sollte ja meinen, jetzt im Lockdown seien alle zu Hause, und man würde alle Menschen in ihren Häusern antreffen. Dem ist aber nicht so. Die älteren Semester sind größtenteils zu Hause, das "Mittelalter" ist offensichtlich nicht im Homeoffice, sondern arbeitet wohl noch oder kauft ein. Die Bücher werde ich in diesen Fällen beim Nachbarn oder im Briefkasten los. In Disteln z.B. hat man gar nicht den Eindruck eines Lockdowns; fast alle Geschäfte haben geöffnet, und es herrscht munteres Treiben auf dem Dorfplatz. Da kommt man schon ins Grübeln, wer entschieden hat, welcher Einzelhandel systemrelevant ist, und welcher nicht. Da das Ganze Ländersache ist, ist von Einheitlichkeit keine Spur. In Sachsen, Berlin und Brandenburg dürfen die Buchhandlungen zum Beispiel öffnen, im restlichen Bundesgebiet nicht. Und in Bayern und Baden-Württemberg ist noch nicht einmal ein Abholservice erlaubt. Die Zeitung ist systemrelevant, das Buch nicht. Merkwürdig, denn Bücher werden ja mit dem ermäßigten Steuersatz besteuert. Das werden alle Waren, die lebensnotwendig sind, wie Lebensmittel, Zeitungen, Medikamente, Blumen und eben Bücher. Der eine Teil ist lebensnotwendig für den Körper, der andere Teil ist lebensnotwendig für den Geist und für die Seele. Auch nicht ganz gerecht: Geschäfte, die Lebensmittel oder Zeitungen verkaufen, wie Supermärkte oder Kioske, dürfen auch den Rest (z.B. Bratpfannen, Geschenke, Bücher) verkaufen, der eigentlich schließen müsste. Bietet KoDi etwa deswegen neuerdings Mehl an???
 
Tour 04 (Dienstag, 22.12.): Mitte, Süd, Ost, Disteln
 
Hochhausbalkone Schweifstern Heute überrasche ich ein Ehepaar mit einem Geschenk ihrer Tochter. Sie sind sehr erstaunt, als ich vor ihrer Tür stehe, und können erst gar nichts mit mir anfangen. Aber als ich dann sage, dass ich der Fahrradkurierservice der Buchhandlung Droste bin, und dass ihre Tochter ja nicht kommen kann, und ich deswegen in ihrem Auftrag ein Weihnachtsgeschenk vorbeibringe, kommen sie aus dem Staunen gar nicht heraus und freuen sich sehr. Ich verabschiede mich fröhlich mit den Worten "Aber erst am heiligen Abend aufmachen!"
Es ist wunderschön, durch die weihnachtlich beleuchteten Straßen zu fahren und die individuellen Weihnachtsdekorationen zu bewundern: Mal sind es ganz kleine, unscheinbare Lämpchen, mal opulent geschmückte Häuser. Beides ist toll und vertreibt die doofe Corona-Stimmung. Die Fotos auf dieser Seite sind ein paar Kostproben der Weihnachtsdeko aus verschiedenen Hertener Stadtteilen.
 
Tour 05 (Mittwoch, 23.12.): Mitte, Paschenberg, Langenbochum, Transvaal, Scherlebeck, Disteln
 
Reihenhaeuser Kerzengirlande Heute ist die letzte Tour vor Weihnachten, es geht in den Hertener Norden, bis hoch nach Transvaal. Morgen Vormittag kommt zwar auch noch eine Lieferung in der Buchhandlung an, aber bringen kann ich die Bücher nach Ladenschluss nicht mehr, die müssen dann morgen selber abgeholt werden. Deswegen lade ich heute alles ein, was noch nicht abgeholt wurde und möglicherweise ein Weihnachtsgeschenk sein könnte. Schullektüren, Fachbücher, Gesetzestexte und Ähnliches bleiben aber zu Hause, die haben Zeit bis nach Weihnachten. Trotz Dauerregens mache ich mich auf den Weg. Die Bücher sind auf dem HeLaRa gut geschützt, ich selber werde natürlich nass. Aber ich habe schon wieder so ein unverschämtes Glück, so dass es nur ein kurzer Schauer ist. Die Wolken ziehen die ganze Zeit bedrohlich über mich hinweg, das Farbenspiel am dunklen Abendhimmel ist sehr beeindruckend, aber insgesamt bleibt es weitgehend trocken. Und selbst wenn ich in einen Wolkenbruch geraten wäre, machte das nichts, denn wenn ich nach Hause komme, geht es unter die warme Dusche.
Und dann gibt es noch einen schönen Abschluss bei einer Familie, die gleich einen ganzen Haufen Spiele und Bücher geordert hat. Da ist es mal wieder praktisch, das HeLaRa zu haben. Die Spiele sind ja ziemlich groß und brauchen viel mehr Platz als Bücher. Das HeLaRa wird ausgiebig bestaunt, was da alles drauf passt, und wie alles mit der Persenning so gut geschützt ist. Leihen Sie es sich in der kommenden Saison doch mal aus (es sei denn, unsere Regierung lässt sich weitere unsinnige Maßnahmen wie z.B. Ausgehverbote einfallen). Aber Sie müssen sich rechtzeitig anmelden, das Externer Link HeLaRa ist begehrt und gut gebucht.
 
Tour 06 (Donnerstag, 24.12.): Mitte, Langenbochum, Ost
 
Rentiere auf dem Dach Faltstern Und natürlich gibt es heute doch noch ein paar wichtige Geschenke, die gebracht werden sollen. Und ein Notfall: "Hilfe, die Tonies sind nicht angekommen! Wann haben Sie die denn verschickt?" Na, schon vor zwei Wochen! Vielleicht ist die Post überlastet? Oder das Päckchen ist verloren gegangen? Nun, sei es, wie es sei, es müssen neue Tonies her. Kurzerhand organisieren wir einen Tonie-Bringdienst zur Hertener Verwandtschaft, die kann die Tonies dann zu den Verwandten mitnehmen, wo die Familie am zweiten Weihnachtstag zu Gast ist.
So, jetzt aber! Jesus kann kommen! Ich wünsche all unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest. Lassen Sie sich reich beschenken, natürlich mit Spielen und Büchern, aber vor allem mit Gesundheit, Zuversicht und Gottvertrauen.
 
Tour 07 (Dienstag, 29.12.): Mitte
 
Lichterketten Drei Sterne im Baum Heute ist nur wenig zu bringen: Nur ein paar Buch-Nachzügler, die es zur Bescherung nicht mehr rechtzeitig geschafft haben. Auf dem Fahrrad hat man zwischendurch jede Menge Zeit, sich Gedanken zu machen. Z.B. darüber, dass die Standard-Antwort auf den Gruß "Frohe Weihnachten" seit gestern "gehabt zu haben" lautet. Warum sagen das soviele Leute? Weihnachten ist doch nicht einfach vorbei! Jesus ist doch gerade erst geboren! Und er liegt mit Sicherheit auch drei Tage später noch in der Futterkrippe. Und die Sterndeuter sind auch noch lange nicht da. Und doch verhalten sich die meisten Leute, als wäre Jesus gar nicht auf die Welt gekommen, oder, zack, schon wieder weg (da müssen sie übrigens bis Karfreitag warten). Die Fragen drehen sich auch im Corona-Jahr um Umtäusche, und der Alltag schlägt schon am ersten Arbeitstag voll durch. Haben denn alle vergessen, was Weihnachten bedeutet? Gott wird Mensch, weil er uns nah sein möchte! Auch, wenn das nicht jeder verstehen oder glauben kann, darum geht es wirklich. Also, ich habe jedenfalls noch Weihnachten!
 
Tour 08 (Mittwoch, 30.12.): Mitte
 
Tannenbaum Balkonfenster Ob ich heute und morgen überhaupt etwas bringen muss? Die meisten Kunden fragen eher, bis wann wir an Silvester geöffnet haben (bis 13 Uhr), damit sie noch schnell selber etwas abholen kommen können. Und für alle anderen scheint es nicht eilig zu sein, es hat auch im nächsten Jahr noch Zeit. Na, dann nutze ich die gewonnene Zeit doch lieber für den Jahresabschluss. Da wartet nämlich noch genug Arbeit: Kassenabschluss erstellen, Warengruppen korrigieren, damit auch alles richtig eingruppiert wird, zumindest, wenn man eine gescheite Statistik haben möchte, und dann der Jahresabschluss selber mit seinen zahlreichen Einzeldateien, die alle schön säuberlich gespeichert werden wollen. Und schlussendlich steht dann noch die MWSt.-Änderung an, dafür muss ich ein Update über unsere Computer laufen lassen, hoffentlich geht dabei alles glatt! Na, wie dem auch sei, bis Mitternacht muss jedenfalls alles fertig sein. Und im neuen Jahr wird dann wieder geradelt!
 
Tour 09 (Dienstag, 05.01.): Ebbelich, Westerholt
 
erleuchtete Fenster Hauseingang In dieser Woche haben wir die Inventur vor uns. Zwei Tage lang werden wir alle am Lager befindlichen Bücher und Spiele mit EAN-Codes scannen, Glückwunschkarten, CDs und liebenswerte Kleinigkeiten auf Listen schreiben und ordentlich nach Einkaufsjahren erfassen. "Hat jemand schon die Spiele im Schaufenster aufgenommen?", "Was ist mit dem Lesezeichen-Ständer hier?", "Wer kümmert sich um die Kalenderwand?", "Hilfe, mein Scanner funktioniert nicht!", "Kannst du mal gucken, ob die Maus im richtigen Feld steht?", "Hast du die Schublade hier schon aufgenommen?" So geht es meist munter durcheinander, aber am Ende des Tages ist alles im Computer erfasst, und ich kann mich an den Inventur-Abschluss machen. Deswegen geht es auch erst in der kommenden Woche wieder auf Tour, viel ist sowieso nicht zu bringen. In dieser ersten Januarwoche ist es sehr ruhig. Gut für die Inventur, aber schlecht für's Geschäft an sich.
 
Tour 10 (Montag, 11.01.): Resse, Resser Mark
 
Lichterstrauch mit Rentier Krippe Auf dem Weg nach Resse fahre ich durch den Schloßpark. Eigentlich müsste der ja proppenvoll sein, weil es so wichtig ist, dass Kinder wie Erwachsene an die frische Luft kommen. Das Gegenteil ist der Fall, auf dem Hinweg genauso wie auf dem Rückweg (und am Wochenende war es selbst bei wunderschönem Wetter auch nicht viel anders): Bis auf ein paar Hundebesitzer und einer Handvoll Spaziergänger bin ich allein auf weiter Flur. Na, vielleicht wird er ja im Februar und im März voller, wenn die Temperaturen nicht mehr um den Gefrierpunkt liegen. Ich wage mal eine Prognose: Ich glaube nicht, dass die Geschäfte bald wieder öffnen dürfen. Wenn die Politik ihren aktuellen Kurs beibehält, dauert der Lockdown häppchenweise bis Ostern: Verlängerung um zwei Wochen (Jan), Verlängerung um zwei Wochen (Feb), Verlängerung um zwei Wochen (Feb), Verlängerung um zwei Wochen (März), Verlängerung um zwei Wochen (März), Verlängerung um eine Woche (März). Solange bleiben die Infektionszahlen oben, egal, wie streng der Lockdown ausfällt. Im April werden sie sinken (das tun sie nämlich jedes Jahr, und die Kurven kann man alljährlich übereinander legen, sie sind immer gleich), sodass erst dann die Schwellenwerte unterschritten werden. Wenn die Politik drei Monate Lockdown am Stück verkünden würde, ginge die Bevölkerung auf die Barrikaden. So aber, häppchenweise, nehmen es alle hin, nach dem Motto "doof, aber muss ja" und fügen sich in das angeblich Unvermeidliche. Warum? Können die Leute nicht mehr denken? Warum geht kein Aufschrei durch die Bevölkerung? Sind die Menschen schon so verängstigt, dass sie zu allem Ja und Amen sagen, egal, wie blödsinnig eine Verordnung auch sein mag? Ich sehe Leute mit Maske durch den Wald gehen! Maskenpflicht in der am Samstag Nachmittag leeren (und auch sonst nicht gerade überlaufenen) Fußgängerzone! Wo ist der gesunde Menschenverstand hin? Bis die Geschäfte wieder öffnen dürfen, könnte es für viele Unternehmen zu spät sein! Aber dann kann die Bevölkerung wenigstens noch in den Wald!
 
Tour 11 (Freitag, 15.01.): Mitte, Disteln, Ost
 
Playmobil-Weihnachtsmann Balkongirlanden Man merkt gar nicht, dass viele Leute wieder arbeiten. Es ist kaum ein Unterschied zur vergangenen Woche, der Lockdown schlägt in der Innenstadt voll durch. Dabei merkt man, wie den Leuten inzwischen langweilig wird: Die Baumärkte sind voll, die Lebensmittelgeschäfte auch. Und wir dürfen noch nicht einmal einen Kalenderständer in unsere Passage stellen. Es könnte ja jemand kommen und einen Kalender kaufen wollen! Das darf er aber nicht, weil die Buchhandlung ja geschlossen ist. Er muss ihn reservieren und darf ihn dann abholen. Nur: Drinnen können die Kunden die Kalender nicht sehen. Und online auch nicht, denn es sind kaum mehr Kalender lieferbar, und wir haben noch so viele schöne Exemplare! Trotzdem muss ich schweren Herzens alle Kalender wieder reinräumen, das Ordnungsamt ist unerbittlich. Wir sollen ja Menschenaufläufe vermeiden. Menschenaufläufe??? Dass ich nicht lache, hier kommt alle halbe Stunde mal jemand vorbei. Wenn man Menschenaufläufe sehen möchte, dann muss man in die Drogerie- Bau- und Supermärkte gehen, da sind Schlangen, weil die Menschen schon nicht mehr wissen, was sie sonst noch machen sollen außer fernsehen, surfen und online shoppen. Wie wäre es mal mit lesen?!
 
Tour 12 (Dienstag, 19.01.): Mitte, Paschenberg, Langenbochum
 
Schweifstern Rentier und Schaukelpferd Heute ist es regnerisch und sehr windig, und ich muss das Fahrrad gut ausbalancieren, damit die Böen mich nicht umwerfen. Als ich nach einer Buchübergabe wieder zu meinem Fahrrad komme, hat eine Windböe meine Handschuhe weggeweht, die ich unvorsichtigerweise darauf abgelegt habe. Der eine liegt direkt unterhalb des Fahrrads, aber den zweiten entdecke ich nicht. Ich vermute, dass der Wind ihn unter eines der vielen Autos geweht hat, die am Straßenrand parken. Vielleicht liegt er direkt hinter einem Reifen? Ich leuchte mit dem Scheinwerfer von allen Seiten unter die Wagen, aber er bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Das gibt es doch nicht, er muss doch irgendwo sein! Ob ein kleines Tier ihn weggeschleppt hat? Aber bei dem Regen ist bestimmt auch kein Tier unterwegs, und die Straße ist ansonsten menschenleer. Ohne Handschuh weiter zu fahren ist auch keine gute Idee, denn es ist ziemlich frostig. Ich trage eine lange Unterhose, eine warme Mütze unter dem Fahrradhelm und unter meiner orangeleuchtenden Jacke noch drei Schichten. Also suche ich weiter und finde den Handschuh eine geschlagene Viertelstunde später schließlich zwanzig Meter weiter in einer benachbarten Hofeinfahrt. Das muss aber eine ordentliche Windböe gewesen sein, die ihn bis dorthin gefegt hat!
 
Tour 13 (Freitag, 22.01.): Backum, Scherlebeck
 
Tannenbaeume erleuchtete Fenster Heute bringe ich ein Buch über Pandemien zu einer Kundin. Sie will sich informieren, was sie selbst gegen das Corona-Virus tun kann. Wir kommen ins Gespräch, und sie fragt mich nach meiner Meinung. Es wäre doch so einfach, mit vernünftigen Maßnahmen den Corona-Viren - und allen anderen Viren gleich mit - entgegenzuwirken. Was man dafür tun muss? Nun, das ist seit mehr als 50 Jahren bekannt: Sein Immunsystem hochfahren. Unser Körper kann nämlich wunderbar selber mit Eindringlingen fertig werden, auch mit neuen, auch mit unbekannten. Dieses Immunsystem muss man aber füttern, und wenn ich in die Einkaufswagen im Supermarkt gucke, wundere ich mich nicht darüber, dass es bei sovielen Menschen am Boden liegt. Wenn aber nun die Menschheit vergessen hat, wie ein gesundes Immunsystem aussieht, ist es die verdammte Pflicht unserer Regierung, sie aufzuklären bzw. die deutsche Bevölkerung zu Ernährungsberatern und Präventologen zu schicken, anstatt sie mit krankmachenden Maßnahmen zu gängeln und einzuschüchtern. Ich bin davon überzeugt, dass inzwischen mehr Deutsche an Corona-Maßnahmen gestorben sind als am Virus selbst. Das Robert-Koch-Institut höchstselbst hat eine Statistik der Todesursachen veröffentlicht: Die Menschen sind 2020 (wie in den Jahren zuvor auch) an allem Möglichen gestorben, vor allem an Herz-Kreislauf-Krankheiten (36%) und an Krebs (25%), aber auch durch Rauchen (7%) oder bei Unfällen (5%) und gaaaaanz weit hinten (<1%) auch mal an Corona. Die Menschen wirken also an ihren Todesursachen zu einem sehr großen Anteil mit, und eine Vielzahl dieser Krankheiten wäre mit einem anderen Lebensstil vermeidbar. Warum interessiert das eigentlich niemanden? Meine Kundin entgegnet, es könnte daran liegen, dass dann die Leute selber aktiv werden müssten, anstatt die Hand aufzuhalten und den Onkel Doktor um eine Pille zu bitten bzw. die Pharmaindustrie darum, einen Impfstoff zu entwickeln. Tja, da hat sie wohl recht.
 
Tour 14 (Dienstag, 26.01.): Disteln, Hochlar
 
Herrnhuter Sterne Sternenbalkon Mit dem HeLaRa fahre ich meist auf dem Radweg. Ist er zu Ende, ist dort oft eine Fußgängerampel. Zeigt diese rot, ist das Überqueren der freien Kreuzung auch mit dem Rad nicht erlaubt. Ich habe es trotzdem gemacht, weil ich nicht dumm rumstehen und unnütz warten wollte, und wurde prompt angehalten. Deutsche Politiker und Ordnungshüter lieben ja Vorschriften und Regeln - deswegen heißen sie ja so -, und die Einhaltung derselben (ob sinnvoll oder nicht) geht über alles. Nachts an einer roten Fußgängerampel die freie Straße überqueren? Um Himmels Willen - wenn das jeder machte! Wo kämen wir da hin? Recht und Ordnung sind das A und O in unserem Land und deren Umsetzung oberstes Gebot. Letztens wurde ich von einem Beamten verwarnt, ich solle in der Warteschlange bitte den gebotenen Mindestabstand einhalten (dabei stand ich schon hinter einem Strich auf dem Boden). Hier kommen ein paar Vorschläge für sinnvolle Maßnahmen (noch besser anstelle der Corona-Maßnahmen, aber es wäre wohl zuviel verlangt, unsinnige Regeln einfach abzuschaffen): Man könnte Rauch- und Dampf-Maßnahmen verordnen (beim Rauchen bitte 10 Meter Mindestabstand zu anderen Personen halten) oder Ess- und Einkaufs-Maßnahmen ergreifen (im Supermarkt bitte 1 Meter Abstand von hoch verarbeiteten Nahrungsmitteln halten und 2 Meter zu Süßigkeiten). Bei Zuwiderhandlung gibt es eine Verwarnung, im Wiederholungsfall eine Geldstrafe. Natürlich müssten im Gegenzug die Pharmaindustrie und die Krankenhäuser analog zu den Corona-Hilfen Zigaretten- und Industriemüll-Ess-Hilfen in Aussicht gestellt bekommen, denn es würden dank der gesünderen Ernährung weniger Patienten eingeliefert und weniger Medikamente benötigt. Diese Hilfen kämen natürlich nicht bei der Pharmaindustrie und den Krankenhäusern an, denn berechtigt wären nur Firmen, die mehr als 50% Umsatzausfall haben. Es bleibt aber immer noch jede Menge krankmachende Nahrung übrig, so dass die meisten Kliniken und Pharmafirmen nicht darunter fallen. Wenn dann das eine oder andere Krankenhaus Insolvenz anmelden muss, ist das nicht so schlimm, das kann man ruhig in Kauf nehmen, es gibt ja noch Kliniken in anderen Städten.
 
Tour 15 (Samstag, 30.01.): Westerholt, Langenbochum, Scherlebeck, Disteln
 
Etagenbalkon roter Papierstern Heute muss ich durch den kompletten Hertener Norden, vom äußersten Westen in Westerholt bis zum äußersten Osten in Scherlebeck. Die Langenbochumer Straße zieht sich ganz schön, und es weht ordentlich Wind. In Westerholt bin ich ganz umsonst: Der Besteller wohnt hier laut den Nachbarn nicht, hat auch nie hier gewohnt. Merkwürdig.
In Langenbochum liefere ich ein unerwartetes Geburtstagsgeschenk ab. Das sind die besten Botenfahrten, die machen am meisten Spaß. Da der Geburtstag schon gestern war, kann ich gleich an der Haustür noch ein Ständchen singen. Das Geburtstagskind ist freudig überrascht - so soll es ja auch sein. :-)
Eine Familie will das gelieferte Buch erst gar nicht annehmen, dabei ist es schon bezahlt. Da es aber für die tochter bestimmt ist, die gar nicht mehr hier wohnt, finden sie das Ganze etwas merkwürdig. Nun, wenn die Tochter es nach Langenbochum liefern lässt... Eine andere Dame kann sich gar nicht erinnern, etwas bestellt zu haben, nimmt das Buch aber trotzdem.
In Scherlebeck treffe ich ebenfalls niemanden an, aber die jeweiligen Nachbarn erklären sich freundlicherweise bereit, die Bücher anzunehmen. Einer bezahlt sie sogar gleich, das nenne ich gute Nachbarschaft.
 
 
 
Tour 16 (Mittwoch, 03.02.): Mitte, Süd
 
Fensterdeko Lichterkette Wer hat eigentlich den Süder Markt konzipiert? Ich habe den Eindruck, die Hausnummern auf der Dr.-Loewenstein-Straße und Am Alten Depot sind nach einem merkwürdigen Prinzip vergeben worden. Man nehme alle Hausnummern in die Hand, schüttele einmal kräftig durch und werfe sie dann im hohen Bogen in die Siedlung. Beide Straßen sind sehr verzweigt, dabei gibt es in der Dr.-Loewenstein-Straße fast nur gerade Hausnummern, während die Nummern Am Alten Depot aufsteigend nebeneinander sind. Mal gibt es ein A, mal nicht, mal gibt es nur ein A, ohne normale Hausnummer. Die Häuser sind aber mitnichten nebeneinander. 15 und 15a sind auf verschiedenen Straßenseiten. Es gibt zwar die Häuser 15 bis 9, aber keine 8, und die 7 ist ganz woanders, 50 Meter weiter um die Ecke, dazwischen sind aber schon wieder andere Häuser. Das hätte ich alleine nie gefunden. Postbote, du bist mein Freund!  
 
Tour 17 (Montag, 08.02.): Mitte, Disteln, Ost
 
Hochhaus Sternenfensterfront Puh, übers Wochenende ist soviel Schnee gefallen, dass meine für heute geplante Tour ausfallen muss. Mein Bedarf an Schneeschippen ist erstmal gedeckt. Ganz zwölf Stunden (natürlich verteilt über drei Tage) habe ich mit Schneefegen zugebracht. Zwar fährt der ZBH durch die Fußgängerzone, aber die große Schneeräummaschine fährt ja alles nur fest, entfernt aber nicht das Eis. Sie kommt auch nicht bis an die Schaufenster heran, und Querverbindungen räumt sie auch nicht. Da ist Muskelkraft gefordert. Hinterm Haus an den Garagen liefert der Bücherwagendienst die Wannen mit unseren Büchern an. Damit er überhaupt in den Hof hinein und dann noch die Treppe hinunterkommt, ohne auszurutschen, ist ebenfalls mehrmaliges Schneefegen angesagt, vor allem am Sonntag. Denn wenn einmal jemand durch den frisch gefallenen Schnee gestapft ist, dann ist es ungleich schwerer oder sogar unmöglich, ihn zu entfernen. Da springe ich lieber in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett und bin die erste, die Schaufel und Besen holt. Das ersetzt dann auch das Sportprogramm.
 
 
 
Tour 18 (Donnerstag, 11.02.): Mitte, Disteln, Ost, Hochlar
 
Schlossteich im Schnee Schlossparkbaeume im Schnee Da muss ich den ZBH doch mal loben: In Herten sind die großen Straßen alle geräumt, und man kommt mit dem Fahrrad gut durch, mal von reinen Wohngebieten abgesehen. Ab der Stadtgrenze zu Recklinghausen sieht das dann schon ganz anders aus: Nichts ist geräumt, zumindest nicht Fahrrad-tauglich. Ich muss höllisch aufpassen, dass ich auf den Schneematsch-Straßen nicht ausrutsche. Fahrradwege und Bürgersteige sind noch schlimmer, die gehen gar nicht. Sollten nicht alle Anwohner ihre jeweiligen Bürgersteige räumen? Pustekuchen, das ist nur hier und da mal der Fall. Naja, damit hätte man halt am Sonntag schon anfangen müssen. Ab Montag war ja alles vereist. Also fahre ich über vorsichtig und quäle mich durch die Hochlarer Wohnsiedlungen, deren Wege auch noch ansteigen.
 
 
Tour 19 (Freitag, 12.02.): Ebbelich, Resse
 
Gymnasium im Schnee Fussgaengerzone im Schnee In Ebbelich fährt es sich ganz gut, festgetrampelter Schnee, wo kein Schneepflug die Straßen verunstaltet hat, das ist dann zwar etwas buckelig, aber ganz gut befahrbar, genauso wie im Schlosspark. Auf der Middelicher Straße dagegen sieht es ganz anders aus. Nach vier Tagen sind die Autofahrer offensichtlich schnee- und eis-genervt. Ich muss mitten auf der Straße fahren, denn das ist die einzige Stelle, an der man einigermaßen sicher fahren kann. Am rechten Seitenrand ist so viel Schneematsch, dass mein Fahrrad nur so unter mir wegrutscht. Fahrradwege und Bürgersteige sind ebenfalls vereist und unbefahrbar. Aber statt mich anzuhupen und sich lautstark zu beschweren, dass sie nicht an mir vorbeidüsen können (können die Autos ja eh nicht, sie müssen ja auch langsam und vorsichtig fahren), sollten sie sich lieber bei der Stadt Gelsenkirchen beschweren, die noch nicht einmal die Hauptstraßen gescheit geräumt hat. Das könnte natürlich daran liegen, dass Gelsenkirchen und Recklinghausen flächenmäßig etwas größer als Herten sind, aber trotzdem: Auf Hertens Straßen kommt man viel besser durch. Danke, lieber ZBH!
 
 
Tour 20 (Donnerstag, 18.02.): Paschenberg, Backum
 
Stofftannenbäumchen Lichternetz Diese Tour wird nur kurz, eine kleine Runde kurz nach Feierabend, noch mal schnell auf's Rad geschwungen, weil zwei eilige Wünsche dabei sind, die unbedingt morgen gebraucht werden. Dabei packe ich noch einige andere Titel mit ein, die ich dann dafür morgen nicht liefern muss, weil die Adressen ein bisschen abseits liegen. Morgen geht es dafür auf große Radtour. Ah, und schon wieder: Ich werde in diesem Leben nicht mehr verstehen, warum die Leute ihre Nachbarn nicht kennen und noch nicht einmal wissen, wie die Straße neben ihnen heißt oder wo die Hausnummer 7 in ihrer eigenen Straße ist.
 
 
 
Tour 22 (Freitag, 26.02.): Westerholt, Langenbochum, Scherlebeck, Disteln
 
gelber Papierstern großer Tannenbaum Heute fahre ich den kompletten Hertener Norden ab: Von ganz links im Westen von Westerholt bis ganz nach rechts im Osten von Scherlebeck. Die Langenbochumer Straße zieht sich ganz schön! "Von jedem Dorf einen Köter" wie man so schön sagt. Das ist eine ganz schöne Tour. In einem Haus in Westerholt werde ich ein Buch gar nicht los. Der betreffende Kunde wohnt nicht hier, hat auch laut den Nachbarn nie hier gewohnt. Merkwürdig. Bei einer anderen Kundin nehme ich zusätzlich zu dem gelieferten Buch gleich eine Neubestellung mit, die kommt sie dann nächte Woche abholen. Das Mühlenviertel hat teilweise sehr verzweigte Straßenverläufe bzw. Einfahrten, an denen mehrere Hausnummern liegen, was man aber von der eigentlichen Straße aus nicht immer erkennt, vor allem nicht bei Dunkelheit. Ich finde Haus 14, und ich finde Haus 18, aber wo ist denn Haus 16? Nochmal zurück. Hm, auf der anderen Seite ist es auch nicht, da sind wirklich nur ungerade Nummern. Ich farge einen Nachbar an der ersten Einfahrt: "Nein, hier sind nur die Nummern 10, 12 und 14." Der Nachbar an der zweiten Einfahrt: "Nein, hier sind nur die Nummern 18, 20 und 22." Das gibt es doch gar nicht! Tatsächlich finde ich die Nummer 16 dann dazwischen, völlig unsichtbar, weil eine Hecke davor ist, und keine Tür, aber der Eingang ist von hintenrum. Uff, geschafft! Zurück geht es über Bauer Godde und die Trasse.
 
Tour 23 (Samstag, 07.03.): Mitte, Disteln, Ost, Süd
 
Lichterkette gelb Rehe im Vorgarten Heute packe ich noch einmal alles ein, was in unserem Abholfach überfällig ist und schon länger als drei Wochen hier steht. Es wird ein großer Rundumschlag für die komplette südliche Hälfte Hertens. Das wird vermutlich die letzte große Tour sein, bis auf Kleinigkeiten, die wir natürlich weiterhin bringen. Aber ab Montag dürfen wir ja wieder öffnen. Wir sind nun endlich "systemrelevant". Das wurde auch Zeit! Schließlich ist nicht einzusehen, warum ein Produkt, welches zum ermäßigten Steuersatz verkauft wird, nicht "systemrelevant" sein soll. Denn der ermäßigte Steuersatz bedeutet genau dies: Lebensnotwendig! Ein großes Dankeschön an all unsere Kunden, die während des Lockdowns fleißig bestellt und abgeholt haben. Das hat uns sehr geholfen!
 
 
 
 
 
Keine Tour, aber ein Eintrag (Dienstag, 23.03.)
 
Kann es eine Politik es wirklich gut mit uns Menschen meinen, die so agiert:
- ungerecht
- an der Realität vorbei
- willkürlich
- ungerechtfertigt
- heute hü, morgen hott
- widersinnig
 
14 Tage lang sind wir systemrelevant, jetzt wieder nicht, aber nur in NRW, in allen anderen Bundesländern dürfen Buchhandlungen öffnen. In Supermärkten darf man sich weiterhin knubbeln. Diese dürfen auch alle anderen nicht überlebenswichtigen Waren verkaufen und verdienen sich eine goldene Nase, alle anderen Händler müssen schließen. Wo ist denn da die Logik?
 
Ein paar Denkanstöße zum hinterfragen und selber nachdenken:
- Warum wird der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet?
- Warum darf die Politik entgegen dem Grundgesetz handeln?
- Wo bleibt die Gleichbehandlung?
- Ist der Politik völlig egal, wie sehr breite Teile der Bevölkerung unter den unangemessenen und widersinnigen Maßnahmen leiden?
- Warum nicken die Leute und machen brav alle Maßnahmen mit, und seien sie noch so absurd?
- Warum verordnen unsere angeblichen Volksvertreter durch die Maßnahmen unglaubliche Zustände und drastische Nachteile für alle und nehmen dadurch den Zerfall der gesamten Gesellschaft billigend in Kauf?
- Warum verbreiten die gleichgeschalteten Medien Angst und Schrecken, anstatt der Bedrohung durch das Coronavirus angemessen zu begegnen?
- Warum hört die Politik nur auf die Pharmaindustrie und schmeißt ihr die Milliarden an Steuergeldern freudig in den weit geöffneten Rachen?
- Warum werden andere Vorschläge von Experten (auch von Ärzten und Präventologen, die erklären können, wie man Krankheiten im Vorfeld verhindert?) nicht gehört, totgeschwiegen, ihre Beiträge in sozialen Medien gelöscht?
- Wäre es nicht sinnvoller, das Dauerfeuer der Corona-Schocknachrichten einfach abzuschalten?
- Wo bleiben Berichte, die die wirklichen Zahlen in die richtige Beziehung zueinander setzen, damit man sieht, dass in Deutschland jedes Jahr ungefähr gleich viele Menschen sterben, so auch in 2020?
- Warum setzt man nicht auf die gesunde Stärkung des eigenen Immunsystems statt auf krank machende Lockdowns, Tests und Impfungen?
- Wer profitiert von all dem?
- Wäre es nicht mal an der Zeit, sich anstatt für das Virus für die Menschen zu interessieren?
 
Tour 24 (Freitag, 26.03.): Mitte, Disteln, Ost
 
Lichterkette gelb Rehe im Vorgarten Kurz nach Feierabend gibt es eine Minitour nach Disteln und Ost. Für Geburtstage sind ganz dringend noch zwei Bücher gewünscht. Ich muss noch nicht einmal Wechselgeld mitnehmen, denn beide Lieferungen sind bereits bezahlt. So schnell war ich noch nie wieder zu Hause.
 
 
 
 
 
 
Tour 25 (Montag, 29.03.): Mitte, Paschenberg, Langenbochum, Scherlebeck, Backum, Disteln, Ost, Süd
 
Herten-Buch Heute bringe ich die frisch erschienenen Herten-Bücher zu den Firmen, die mehrere Exemplare vorbestellt haben. Da wird das HeLaRa ganz schön voll werden! Bei dem schönen Wetter wird das eine Rundtour durch ganz Herten, schließlich sitzen auch die Firmen überall.
 
 
 
 
 
 
 
Kartenvorverkauf
 
Notenschlüssel Theatermaske Wir machen den Kartenvorverkauf für viele Hertener Veranstaltungen, insbesondere natürlich für die literarischen. Sie erhalten aber auch Theater- und Konzertkarten bei uns und sparen sich dadurch manchen Weg. Wenn Sie gerade keine Möglichkeit haben, in die Innenstadt zu kommen, legen wir Ihnen auch Karten zurück: Anruf genügt. Bei den literarischen Veranstaltungen gestalten wir oft einen Büchertisch, damit sie auch vor Ort die Möglichkeit haben, Bücher zu erwerben und ggf. signieren zu lassen.
 
Allen Hertener Vereinen, Chören, Schulen, Theatergruppen, Kirchengemeinden, usw. bieten wir die Möglichkeit des Vorverkaufs kostenlos an. Die Hertener Bürger wissen unsere zentrale Lage und die ausgedehnten Öffnungszeiten zu schätzen.
 
Zur Zeit erhalten Sie bei uns Eintrittskarten für folgende Veranstaltungen:
 
Aufgrund des Corona-Virus entfallen zur Zeit viele Veranstaltungen. Einige wurden komplett gestrichen, bei anderen wurde der Termin auf den Frühsommer oder den Herbst verlegt. Hier bleiben die Eintrittskarten gültig. Bitte entnehmen Sie nähere Informationen der aktuellen Presse. Sollten Sie an den Ersatzterminen keine Zeit haben, können Sie die Eintrittskarten gern bei uns zurückgeben.
 
 
14.03.20 Externer Link Dire Strings: A Tribute to Dire Straits ausverkauft ==> verschoben auf den 03.04.2021
21.03.20 Externer Link Fine Art Jazz: Fine Art Jazz-Night Karten werden langsam knapp ==> verschoben auf den 16.04.2021
04.04.20 Externer Link Süder Palastorchester: The Look of Love. Konzert und CD-Präsentation noch genügend Karten vorhanden ==> verschoben; Termin steht noch nicht fest
05.04.20 Externer Link Queen: Break Free. A Queen Tribute Show noch genügend Karten vorhanden ==> verschoben; Termin steht noch nicht fest
09.04.20  Gesunde Ernährung Mit der Hilfe der Natur das Immunsystem stärken und Viruserkrankungen vorbeugen: Vortrag und Infoabend noch genügend Karten vorhanden ==> verschoben auf Frühjahr 2021
02.05.20 Externer Link Depeche Reload: A Tribute to Depeche Mode Karten werden langsam knapp ==> ==> verschoben; Termin steht noch nicht fest
07.11.20 Externer Link Geneses: Genesis Tribute Show Karten werden langsam knapp==> verschoben auf den 06.11.2021
17.03.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
18.03.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
03.04.21 Externer Link Dire Strings: A Tribute to Dire Straits Karten werden langsam knapp
15.04.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
16.04.21 Externer Link Fine Art Jazz: Fine Art Jazz-Night Karten werden langsam knapp
21.04.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
22.04.21 Externer Link Jungen-Zukunfts-Tag: Boys' Day fällt aus wegen Corona
23.04.21 Externer Link Welttag des Buches: Ein Besuch in der Buchhandlung noch genügend Plätze vorhanden
19.05.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
20.05.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
17.06.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
15.07.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
21.07.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
18.08.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
19.08.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
11.09.21 Externer Link Stadt Land spielt: Tag des Gesellschaftsspiels Aktionstag der Buchhandlung Droste mit freiem Eintritt ohne Anmeldung
15.09.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
16.09.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
20.10.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
21.10.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
17.11.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
18.11.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
15.12.21  Stöberabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Karten vorhanden
16.12.21  Spieleabend in der Buchhandlung Droste noch genügend Plätze vorhanden
 
 
 
 
 
Stöberabend - unsere Kunden allein in der Buchhandlung!
 
Bücher hinter Gittern  
Sie haben schon immer davon geträumt, mal nachts in einer Buchhandlung eingesperrt zu werden? Schließlich gibt es dort eine ganze Menge Bücher, mit denen man sich beschäftigen kann, langweilig wird Ihnen da sicher nicht! Einen ganzen Abend lang können Sie sich in unserer Buchhandlung einsperren lassen - und das ganz ohne "Gefängniswärter".
 
Stöbern Sie ganz in Ruhe in gemütlicher Atmosphäre in unserem großen Sortiment. Entdecken Sie Bücher und unsere Buchhandlung einmal ganz anders! Kommen Sie mit anderen Büchernarren und Leseratten ins Gespräch und genießen sie einen besonderen Abend in vertrauter Umgebung. Natürlich halten wir auch einige Leckereien und Getränke für unsere "Insassen" bereit, schließlich wollen wir Sie ja nicht bei Wasser und Brot einsperren.
 
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, sichern Sie sich also rechtzeitig ihre kostenlose Eintrittskarte. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung, sprechen Sie uns einfach an!
 
Da die Nachfrage so groß ist - seit der Premiere im April 2009 sind alle Stöberabende immer im Voraus ausgebucht - bieten wir diesen "Gefängnis-Abend" regelmäßig an: Immer am dritten Mittwoch im Monat. Inhaftierung ist immer um 19.00 Uhr, Entlassung um 22.00 Uhr. Der Vorverkauf beginnt jeweils am Ersten des Vormonats. Kartenverfügbarkeit siehe  Termine und Kartenvorverkauf
 
Ansonsten hat es sich auch bewährt, am Veranstaltungstag selbst in der Buchhandlung anzurufen, um zu erfahren, ob jemand abgesagt hat. Bisher war das immer der Fall, denn es kann ja immer mal etwas dazwischen kommen. Damit Spontanentschlossene noch zu einem genussvollen Abend im Büchergefängnis kommen, haben wir eine große Bitte an alle, die bereits eine Karte haben: Bitte sagen Sie rechtzeitig Bescheid, sobald feststeht, dass Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können. Es wäre schade, wenn ein Platz unbesetzt bliebe, da die Nachfrage so groß ist.
 
Hier kommen alle Termine für 2021 auf einen Blick, immer mittwochs, immer 19 bis 22 Uhr:
20. Januar, 17. Februar, 17. März, 21. April, 19. Mai, 16. Juni, 21. Juli, 18. August, 15. September, 20. Oktober, 17. November, 15. Dezember 2021.
 
 
 
 
 
Spieleabend - testen, spielen, ausprobieren!
 
Gerlinde Droste mit Spielen vor Spieleregal Neu: Spiele und Spielzeug in der Buchhandlung Droste - In Herten gibt es kein Spielwarengeschäft mehr? Irrtum: Wir bauen unsere Spielwarenabteilung aus! Seit 2019 haben wir neben Büchern auch Spiele im Sortiment. Bei uns finden Sie jetzt Tonies, Spiele, Puzzles, Schleichfiguren, Topmodel, Babyspielzeug, Geburtstagskisten. Nicht Vorrätiges bestellen wir gern für Sie. Näheres zu den Geburtstagskisten steht  hier.
Wichtig ist uns dabei: Wir haben die Spiele selbst getestet und sie für gut befunden, weil sie eine gute Qualität und einen hohen Wiederspielreiz bieten und trotzdem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
 
Bei unserem monatlichen Spieleabend können Sie sich Spiele erklären und vorführen lassen und natürlich selber ausprobieren! Für jedes Alter ist etwas dabei - bringen Sie also gern Ihre Kinder, Eltern und Großeltern mit und verbringen Sie einen entspannten und lustigen Abend in gemütlicher Atmosphäre! Die Veranstaltung ist kostenlos, schauen Sie einfach bei uns vorbei! Wir freuen uns auf Sie! Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung, sprechen Sie uns einfach an!
 
 
Dies können Sie bei uns entdecken:
- 1-Personen-Tüftelspiele
- 2-Personen-Spiele
- Familienspiele
- Kartenspiele
- Würfelspiele
- Brettspiele
- Logikspiele
- Smart Games
- Black Stories
- und mehr!
 
Hier kommen alle Termine für 2021 auf einen Blick, immer donnerstags, immer von 17 bis 22 Uhr:
21. Januar, 18. Februar, 18. März, 15. April, 20. Mai, 17. Juni, 15. Juli, 19. August, 16. September, 21. Oktober, 18. November, 16. Dezember 2021.
 
 
 
 
 
 
 
 
Gesunde Ernährung - Mit der Hilfe der Natur das Immunsystem stärken und Viruserkrankungen vorbeugen: Vortrag und Infoabend
 
Viruserkrankungen vorbeugen Vitalstoffe braucht jeder Barbara Rahm Starkes Immunsystem!
Aus der Natur!
Wirklich gesund sein!
Ein Leben lang!
 
Ärzte sind in der Regel nicht ernsthaft daran interessiert, sich um die Lebensqualität ihrer Patienten zu kümmern und Krankheiten vorzubeugen, denn leider macht sich in Deutschland Krankheit bezahlt, und nicht Gesundheit. Deswegen wissen viele Ärzte schlicht nicht, was man mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln erreichen kann. Kämen Sie auf die Idee, Heizöl in einen Ferrari zu tanken? Wohl kaum! Für uns selbst tanken wir dagegen viel zu oft nährstoffarme Lebensmittel. Dabei ist jeder Mensch nur so leistungsfähig wie sein Stoffwechsel. Und der braucht ausreichend Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien, Aminosäuren, uvm., um Höchstleistung zu erbringen. Hochwertige (!) Vitalstoffe sind die beste Gesundheitsversicherung. Kein Wunder, dass soviele Menschen krank sind! Warum gibt es immer mehr Allergien, immer mehr chronische Krankheiten? Das müsste nicht sein! Eine große Anzahl von Krankheiten entwickeln sich durch unsere schlechte Ernährung, aber so schleichend, dass man Ursache und Wirkung oft nicht miteinander in Verbindung bringt, nach dem Motto: "In deinem Alter sind solche Krankheiten doch normal!" An diesem Abend erfahren Sie von der Hertenerin Barbara Rahm, examinierter Krankenschwester, Ernährungsberaterin und Präventologin, warum sie in den meisten Fällen nicht normal sind, warum Deutschland zu den mangelernährtesten Ländern der Welt gehört, welche Auswirkungen dieser Mangel auf unsere Gesundheit hat, und warum Sie nicht allein auf medizinische Hilfe warten sollten, sondern was Sie selber vorbeugend tun können. Was sind Vitalstoffe? Warum sind sie so wichtig? Worauf muss ich achten? Zusätzlich berichten Menschen, die bereits seit einiger Zeit vitalstoffversorgt sind, von ihren Erfahrungen.
 
Tun Sie etwas für Sich! Jetzt!
 
Der Eintritt am Donnerstag, den 09. April 2020 um 19 Uhr ist frei, um Anmeldung zwecks Stuhlplanung wird gebeten. ==> verschoben auf April 2021
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Literatursendungen in Funk und Fernsehen
 
Lesenswert-Logo Denis Scheck Druckfrisch-Logo
"Lesenswert" und "Druckfrisch" mit Denis Scheck
Susanne Froehlich Fröhlich Lesen-Logo
"Fröhlich lesen" mit Susanne Fröhlich
 
 
Eine schöne Übersicht über Literatursendungen gibt es bei Fragmentum:
Externer Link im Rundfunk
Externer Link im Fernsehen
 
 
 
 
Neuigkeiten und Geschenkideen
 
 
 
Die Welt der Tonies - das neue Audiosystem für mehr Hör-Spiel-Spaß im Kinderzimmer
 
Toniebox Toniebox Einfach hörspielen! Mit Toniebox, Tonies und einem Bedienkonzept, das jedes Kind sofort begreift: Tonie auf die Toniebox stellen, und schon geht der Hörspaß los.
 
Durch eine Kundin wurde ich auf die Tonies aufmerksam, und ich bin begeistert: So was Tolles wollen wir auch anbieten. Gesagt, getan: Beworben, und ausgewählt, denn nicht jeder Händler wird auch ein Tonie-Händler! Die Tonies gibt es nur im ausgewählten Spielwarenhandel, in Elektronik-Fachmärkten und im guten Buchhandel. Steig ein in das neue Hör- und Spielerlebnis - hol dir bei uns dein Starterset!
 
Mit den Geschichten-Tonies kann man tolle Original-Hörspiele hören, mit den Kreativ-Tonies kann man selbst kreativ werden und Geschichten aufnehmen oder Witze erzählen oder Grüße aufsprechen oder Musik aufspielen oder... Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viele beliebte Geschichten und Klassiker der Kinderliteratur gibt es bereits - und es werden immer mehr! Kindgerecht, anfassbar, mobil, unkaputtbar, für zuhause und unterwegs! Die Tonies lassen sich prima sammeln, und wenn sie gerade nicht auf der Tonie-Box stehen, kann man toll mit ihnen spielen. Probier an unserer Demo-Station doch mal aus, wie das mit den Tonies funktioniert: Es ist kinderleicht, oder wie unser Demo-Tonie sagen würde: "Damit könnten sogar deine Eltern umgehen!"
Externer Link Zweiminütiges Erklär-Video anschauen
 
Tonie-Transporter Tonie-Lauscher Tonie-Tribüne Tonie-Tribünen: Hallo liebe Tonie-Fans, wandern die Tonies durch eure Spielzeugkisten, oder habt ihr schon selber ein Tonie-Regal gebaut? Falls nicht, kommt hier Abhilfe: Die Tonie-Tribünen, zwei schicke Metallregale in rot oder weiß, welche die Tonies magnetisch anziehen, zum An-die-Wand-schrauben oder zum Auf-den-Schreibtisch-stellen, gerade oder schräg, senkrecht oder kopfüber, ganz nach euren Wünschen, denn durch die Magnetwirkung haften die Tonies wie eine Eins, selbst, wenn sie auf dem Kopf stehen! Da können selbst die Kleinsten ihre Tonies selbständig holen und wieder aufräumen! Und dazu gibt es gratis 25 bunte Tonie-Magneten zum Dekorieren. Preis 19,99 Euro. Angucken und testen? Kommt vorbei, wir haben die Tribünen vorrätig.
 
Tonie-Transporter: Für alle, die die Tonies auch unterwegs nutzen (im Auto, im Urlaub, wenn bei Oma und Opa übernachtet wird, etc.), gibt es jetzt eine praktische Transportverpackung: So bleiben immer alle Tonies zusammen, keiner geht verloren. Der stabile Polyester-Transporter hat einen Reißverschluss und einen praktischen Tragegriff. Innen bieten acht Netztaschen sicheren Halt für bis zu 20 Tonies. Die Transportboxen gibt es in allen sechs Standard-Toniebox-Farben: Beere, Hellblau, Grün, Rot, Pink und Antrazith. Preis 19,99 Euro. Sie sind perfekt für unterwegs, und sie sehen super aus.
 
Tonie-Lauscher: Richtig gute Kinder-Kopfhörer mit hervorragender Klangqualität im tollen Tonie-Design und natürlich in all euren Lieblingsfarben, passend zu den Tonie-Boxen, sorgen für perfekten Hörgenuss. Wenn eure Kinder ihre Lieblingslieder immer wieder hören wollen, - andere Leute aber vielleicht nicht - dann setzt ihnen doch die Tonie-Lauscher auf, dann können sich die Eltern z.B. auf das Autofahren konzentrieren - und die Kinder auf das Hörspiel oder die Musik! Preis 29,99 Euro.
 
Tonieversum Eingang Tonieversum Nische 2 Toniebox-Lieferung Toniebox-Lieferung Die Tonies vermehren sich im Kinderzimmer fleißig, weil ja Oma Gertrud einen Tonie schenkt, und Tante Bärbel den Kreativtonie "Handwerker" zum Geburtstag mitbringt, Opa Klaus hat den Kreativtonie "Opa" gewählt, Onkel Johannes konnte sich nicht entscheiden und bringt bei seinem Besuch gleich drei verschiedene Tonies mit, Patentante Birgit hat einen Sachbuch-Tonie gekauft, und im neuen Jahr erscheinen sooooo viele tolle neue Tonies!
 
Inzwischen sind wir DIE Tonie-Buchhandlung im Ruhrgebiet; teilweise kommen Kunden aus dem Sauerland zu uns, weil sie wissen, dass wir immer alle lieferbaren Tonies vorrätig haben. Wir haben im Tiefparterre ein ganzes Tonieversum geschaffen - das einzige in ganz Deutschland! - Eine ganze Etage voller Tonies, und dazu die entsprechenden Bücher, damit man auch sieht, woher denn die tollen Geschichten auf den Tonies stammen. So sieht unser Tonieversum aus, wenn ein halbes Jahr lang keine Startersets lieferbar sind und unsere bestellten Mengen so hoch sind, dass wir per Spedition beliefert werden und zwei Paletten mit Tonies und Tonieboxen abpacken (das haben wir auch nicht alle Tage, eigentlich nie). Unsere normalen Buch-Lieferungen kommen nämlich in stabilen Kunststoff-Wannen, und zwar über Nacht per Bücherwagendienst. Gut, dass in unserem Tonieversum so viel Platz ist!
 
Jeden Monat erscheinen neue Tonies und Kreativ-Tonies, die ihr alle bei uns erhaltet. Viele schöne Buch-Klassiker gibt es jetzt als Tonie; für die ganz kleinen Kinder ist ebenso etwas dabei wie für die Achtjährigen. Ab und zu erscheint sogar ein neues Starterset in einer Sonderfarbe mit saisonal begrenztem Angebot (bislang in türkis) jeweils mit einem Kreativ-Tonie dabei. Insgesamt gibt es jetzt also acht Farben, na gut, sechs plus zwei, denn schwarz (mit Löwe) war ja auf 3.000 Exemplare limitiert, und türkis (mit Kreativ-Tonie) ist eine Saisonfarbe, die zwar nicht limitiert ist und von der es deutlich mehr Exemplare gibt, aber wenn weg, dann weg. Hier seht ihr sie alle auf einen Blick. Wir haben ständig alle lieferbaren Tonies, Kreativ-Tonies, Startersets, Transporter und Tribünen vorrätig.
 
Tonieboxen
 
 
Keine Tonie-Infos mehr verpassen? Hier könnt ihr euch zu unserem hauseigenen  Tonie-Newsletter anmelden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
E-Books und E-Book-Reader
 
Sony Reader PRS T2 Schwarz E-Books sind elektronische Bücher, die auf einem speziell dafür entwickelten Lesegerät gelesen werden. Dabei werden alle Seiten angezeigt, die auch das Buch aus Papier enthält. Die Seiten werden je nach Display und ausgewählter Schriftgröße entsprechend angepassst und umgebrochen. Die E-Books selber bestellen Sie online auf unserer Homepage, laden es auf Ihren Computer und dann mittels Kabel auf das Lesegerät. Wenn Sie einen WLAN-Zugang haben, können Sie die eBooks aus dem Internet auch direkt auf den Reader laden.
Es gibt inzwischen über 50 verschiedene Geräte, mit denen man eBooks lesen kann. Sie teilen sich grob in zwei Preisklassen auf: 50 bis 100 Euro für die Basis-Versionen und 100 bis 200 Euro für die höherwertigen.
 
Kurz gesagt sind nur zwei Punkte wichtig, damit Sie langfristig Spaß an ihrem Reader haben: Art (e-Ink statt LCD) und Größe (mindestens 6") des Displays sowie die lesbaren Dateiformate (vor allem ePub oder nicht ePub). Alle anderen Kriterien hängen davon ab, was Sie mit dem Reader sonst noch alles anstellen wollen: Will ich einfach nur eBooks lesen, oder soll mein Reader auch Musik abspielen können? Will ich Bilder sehen, oder selber zeichnen, vielleicht sogar in Farbe? Wo nutze ich den Reader? Brauche ich eine Tastatur, z.B., weil ich meinen Reader auch gleich als Kommunikator einsetzen will? Und natürlich ist ein Touch-Display nett, aber brauche ich es wirklich? Wenn nicht, tut es auch ein Basis-Modell. Je nachdem können dann verschiedene Reader, aber auch ein Tablet sinnvoll sein. Rein theoretisch kann man eBooks auf allen möglichen Endgeräten lesen: Auf dem Handy, auf dem Fernseher, auf dem Computer, auf einem Tablet, auf dem Laptop, eigentlich auf allem, was ein Display und einen USB-Anschluss oder einen WLAN-Zugang hat. Ob das sinnvoll ist und Spaß macht, sei dahingestellt.  
Wir empfehlen die vier Externer Link Tolino-Varianten "Vision", "Epos", "Shine" und "Page", vier tolle E-Book-Lesegeräte ohne überflüssigen Schnickschnack.
 
Warum?
- Jede Menge Platz: 2 GB Speicher müssen Sie erst mal vollkriegen! Und falls Sie 2000 eBooks schaffen sollten, gibt es noch die zusätzliche Tolino-Cloud.
- Leicht: wiegen nur 174 (Vision), 164 (Shine), 170 (Page) Gramm, deutlich weniger als ein durchschnittliches Taschenbuch!
- Schön: Das zeitlose Schwarz ist einfach edel! Und auch das braungrau des Page sieht richtig schick aus!
- Großes Display: Es passt ordentlich Text auf eine Seite, beim Epos sogar besonders viel, und es ist aus jedem Winkel lesbar, selbst bei starker Sonneneinstrahlung!
- e-Ink-Technik: Ich kann genau so lange lesen wie in einem gedruckten Buch, ohne dass meine Augen ermüden!
- Vergrößerbare Schrift: Wie ein Großdruck-Buch, sehr angenehm auch für Normalsichtige! :-)
- Der Akku reicht ewig: Der Reader verbraucht nämlich nur beim Umblättern Strom, nicht beim Lesen!
- Spielt auch Musik ab: MP3-Dateien draufladen, Kopfhörer einstöpseln, und schon können Sie beim Lesen Musik hören!
- Viele Datei-Formate: Die Reader unterstützen Text (epub, bbeb, pdf, txt, rtf, doc), Bilder (jpg, gif, png, bmp, tif) und Musikdateien (mp3, aac, fb2, djvu, htm)!
- Günstig: Alle vier gehören zu den preis-werten Modellen - und sie haben richtig was drauf!
- Praktisch: Beim Touchscreen kann man einfach mit dem Finger umblättern, wie bei einem Buch auch!
- Freie Wahl: Ich bin an keinen Shop gebunden, wie z.B. beim Kindle, wo ich viele e-Books gar nicht brauche, da dort mehr als 90% des Angebots auf englisch ist!
- Egal, wo Sie sich gerade befinden, sie können mittels WLAN jederzeit und überall eBooks auf Ihren Reader laden: Im Büro, zuhause, unterwegs im Bus, am Strand...
- Die Reader sind besonders einfach zu bedienen: sie erschließen sich intuitiv, ich musste noch nicht einmal die Bedienungsanleitung lesen!
 
Die wichtigsten Unterschiede:
Der Page ist etwa 1 cm größer als die anderen beiden, der Shine und der Vision sind beleuchtet, der Page nicht. Und der Vision ist wasserdicht und hat zusätzlich die geniale Tap-2-Flip-Funktion, mit der ich auch einhändig lesen kann. Die neue Generation (Vision 4) hat obendrein noch ein USB-Kabel, das Sie in beliebiger Richtung in das Gerät stecken können, und sehr praktisch und augenschonend ist die Smartlight-Funktion, mit der man die Helligkeit des Displays der Tageszeit anpassen kann.
 
Vom grundsätzlichen Handling sind alle drei ähnlich, alle haben e-Ink, alle können jede Menge Formate lesen. Das wichtige Standardformat ist dabei ePub, denn so gut wie alle eBooks liegen inzwischen in diesem Format vor. Das ist übrigens der große Nachteil des Kindle, weswegen ich mir den nicht kaufen würde: Er kann kein ePub lesen, sondern nur AZW (damit scheiden 3/4 aller deutschsprachigen eBooks aus), und obendrein bin ich gezwungen, bei Amazon zu kaufen. Dazu eine provokante Frage: Würden Sie ein Auto kaufen, bei dem Sie nur bei Shell, aber nicht bei Aral tanken dürfen? Würden Sie eine MP3-Musik-Datei kaufen, die Sie nur auf dem iPod von Apple abspielen können, nicht aber auf Ihrem Samsung-Handy? Eben, ich auch nicht.
 
Sie möchten noch mehr Informationen über eBook-Reader?
Diese Seite finde ich ganz hilfreich (leider ein bisschen alt, die dort erwähnten Modelle haben inzwischen alle Nachfolger, und den Tolino gab es da noch gar nicht): Externer Link Kaufberatung - Der richtige e-Reader
Ein allgemeiner Reader-Vergleich: Externer Link e-Reader-Vergleich
Und hier ein Direktvergleich zwischen unseren Empfehlungen: Externer Link eBook-Reader-Direktvergleich
 
Das sagen die Gegner:
- Funktioniert nicht im Dunkeln. Tja, das tut ein Buch auch nicht. Außerdem gibt es extra Anklemm-Leselampen! Die neue Generation der eBooks hat ein beleuchtbares LED-Display, was allerdings die Akku-Laufzeit verkürzt.
- Ich kann keine Textstellen anstreichen. Stimmt, dafür ist der Reader auch nicht gedacht, es ist eine Lese-Gerät, kein Arbeits-Gerät!
- Der Reader zeigt keine Bilder an. Falsch. Okay, der Reader ist kein Bildband, aber Grafiken sind kein Problem; man kann sogar eigene Fotos speichern!
- Es gibt so wenig aktuelle Bestseller als E-Book. Stimmt nicht. Alle gibt es natürlich noch nicht, aber immer mehr Verlage stellen ihre Titel zur Verfügung. Gucken Sie mal hier:
Externer Link alle E-Books, Externer Link E-Book-Neuerscheinungen, Externer Link Gratis-E-Books, Externer Link Englische E-Books, Externer Link E-Book-Reader und Zubehör, Externer Link E-Book-Schnäppchen. Zusätzlich können Sie die E-Books nach Genre filtern.
 
 
Schon gewusst? In Deutschland sind eBooks genauso wie Bücher preisgebunden, d.h., egal, wo Sie sie bestellen, Sie zahlen überall den gleichen Preis.
 
Sie können eBooks übrigens auch bei uns vor Ort in der Buchhandlung kaufen, wenn Sie z.B. ihre Kreditkartennummer nicht so gern durchs Internet schicken. Wir senden Ihnen dann den eBook-Link an Ihre eMail-Adresse oder an die eMail-Adresse des zu beschenkenden Geburtstagskinds. Kommen Sie einfach mal vorbei, wir erklären Ihnen alles in Ruhe.
 
Natürlich kann ein E-Book-Lesegerät kein gedrucktes Buch ersetzen, aber für Bücher, die man nicht unbedingt behalten und im Regal stehen haben möchte und als handliches Lesegerät unterwegs sind die eBook-Reader eine sehr gute Alternative. Sie können die Reader gern in unserer Buchhandlung ausprobieren und sich bei uns umfassend darüber informieren.
 
So, und Externer Link hier geht's zum Shop. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!
 
 
 
 
 
Die letzten Herten-Bücher zum Sonderpreis. Wenn weg, dann weg!  
 

Bestand: 0 Exemplare - Bestand: 0 Ex. - Bestand: 0 Ex. - Bestand: 0 Ex.
 
Für die vier Bücher über Herten, die in unserem eigenen "Verlag der Buchhandlung Droste" erschienen sind, ist der Ladenpreis aufgehoben; die Bücher sind komplett vergriffen. Wir versuchen gern, antiquarisch ein Exemplar für sie zu bestellen. Mehr Informationen zu den vier Titeln finden Sie  hier.
 
 
 
 
Jetzt gibt es was auf die Ohren!
 
Hörstation Citypowercard Wir haben unsere Hörbuch-Abteilung erweitert. Neben einem umfangreichen Sortiment an klassischen Hörbüchern wie Hörspiele und Lesungen finden sie jetzt auch eine reiche Auswahl an Audio-CDs. Das Angebot reicht von Klassik bis Jazz, von Meditations-CDs bis zu Kinder-Audioliteratur. Außerdem haben Sie ab sofort die Möglichkeit, in die Hörbücher hineinzuschnuppern, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. In unserer Hörstation sind für diesen Zweck zahlreiche Informationen und Hörproben gespeichert. Wir besorgen Ihnen übrigens (fast) alle CDs, auch Rock und Pop und Charts, Hiphop, Folk, Hard & Heavy, Soul, Reggae und Volksmusik. Sonst noch Wünsche? Testen Sie uns doch einfach! Wir haben ein riesiges Hintergrundlager, auf das wir zurückgreifen können. Schluß mit "In Herten gibt's ja keine CDs!" Sparen Sie sich den Weg nach RE, sondern kommen Sie gleich zu uns. Für die meisten CDs brauchen wir nur wenige Tage. Hier bekommen Sie tagesaktuelle Informationen über die neuesten Externer Link Hörbücher und Externer Link Musik-CDs.
Nur bei uns: Mit der Kundenkarte der Hertener Stadtwerke erhalten Sie sogar 20 % Nachlass auf alle Hörbücher. Und hier stehen Externer Link alle Hertener Stadtwerke-Partner in Herten auf einen Blick.
 
 
 
 
 
 
 
Bericht von der Fahrrad-Kurier-Belieferung im Frühjahr 2020
 
Gerlinde Droste mit dem HeLaRa  
Damit Sie mich auch von Zuhause aus ein bisschen verfolgen können, habe ich einen kleinen Bericht von der Fahrrad-Kurier-Belieferung geschrieben.
 
Tour 01 (Montag, 23.3.): Disteln, Ost, Mitte
 
Der ganze Tag war sehr anstrengend, aber auch sehr schön! Meist wurde ich schon mit den Worten begrüßt, dass ich heute Morgen mit Foto in der Zeitung stand. Ich hatte viele nette Gespräche, und alle Kunden waren voll des Lobes. :-) Die Leute sind begeistert, dass ich nicht nur ihre Bestellungen dabei habe, sondern auch noch weitere Romane, Krimis, Humor, Kinderbeschäftigung. Selbst Gutscheine und Glückwunschkarten für verschiedene Anlässe habe ich eingepackt, man weiß ja nie... Das ist alles möglich dank des Externer Link HeLaRa (Hertener Lasten-Rad), welches mir Klaus Droste vom ADFC zur Verfügung gestellt hat, nachdem er auf Facebook von meinem geplanten Lieferservice gelesen hat. Auf meinem eigenen E-Bike hätten nämlich nur die Bestellungen Platz. Am Abend hatten wir so immerhin 300 Euro in der Kasse. Das ist besser als nichts, und ich bin zuversichtlich, dass es mehr wird.
 
Ich kann jetzt alle Postboten besser verstehen, sie sind nicht zu beneiden: Es gibt jede Menge Häuser ohne (sichtbare) Hausnummer, Straßen enden auf einmal im Nichts bei Nummer 20, dabei muss ich zu Nummer 26, Wege führen um Winkel herum, wo man sie niemals vermutet hätte, einige Häuser haben nur einen Eingang im Hinterhof, und dergleichen mehr. Trotzdem hat mir der gestrige Tag sehr viel Spaß gemacht, es ist halt ein ganz anderes Arbeiten. ;-) Ich danke Gott, dass er so herrliches Wetter geschenkt hat, bei Regen wäre meine Tour nämlich lange nicht so schön. Hoffentlich bleibt es so!
 
Tour 02 (Dienstag, 24.3.): Paschenberg, Langenbochum, Transvaal
 
So nach und nach trudeln Bestellungen von unseren Kunden ein, per Telefon, per E-Mail, und auch unser Externer Link Onlineshop wird fleißig genutzt. Das ist ganz wichtig und freut uns sehr, bitte weiter so! Und gerne, gerne dürfen Sie unseren Service weiterempfehlen, überall posten und es herumerzählen, wenn Sie mit ihren Lieben telefonieren. :-)
Gut, dass das HeLaRa ein E-Bike ist, so komme ich jeden Berg hoch. Allein das Parken und Entparken ist nicht ganz einfach: Das HeLaRa ist sehr schwer - Sie müssen mehr von dem kaufen, das ich dabei habe, dann wird es ruckzuck leichter! :-))) - und man muss gut ausbalancieren, damit es im Stand nicht umkippt. Ein Glück, dass das Rad so stabil gebaut ist! Das Anfahren ist ebenfalls Übungssache, aber das klappt mittlerweile prima.
 
Der Vorteil von solch einer Fahrrad-Kurier-Belieferung ist ja, dass man ganz schön rumkommt. Was haben wir in Herten tolle Wohngegenden! So unterschiedliche Viertel: Mal Zechenhäuser, mal Blockbebauung, mal freistehende Villen, mal Hochhäuser, mal Flachdach. Hier alt, dort Neubau, und alle haben ihren eigenen Charme. Ich lerne auch so einige Hinterhöfe kennen. Ich frage schon immer die Anwohner, wenn ich bei einer Hausnummer nicht weiterkomme, aber selbst die wissen nicht immer, wie ihre Nachbarn heißen oder wie die Hausnummer des Nachbarhauses lautet, erstaunlich! In einigen Straßen war ich heute froh, einen Briefträger getroffen zu haben. Nach gefühlten sieben Stunden - tatsächlich waren es nur vier - habe ich alle Sendungen in Langenbochum und auf dem Paschenberg abgeliefert und bin ziemlich erledigt. Dabei fahre ich ja seit zwei Jahren auch in meiner Freizeit so gut wie alle Wege mit dem E-Bike - mein Auto steht fast nur noch in der Garage. Aber ein Lastenrad ist halt doch etwas Anderes.
 
Tour 03 (Mittwoch, 25.3.): Süd, Hochlarmark, Mitte
 
Libri-LKW Wir werden ja mit stabilen Kunststoffwannen beliefert. Die großen LKW fahren nachts von unserem Buchgroßhändler zu Verteilstationen auf Autobahnrastplätzen, packen die Wannen dort in kleinere LKW um, die dann die Buchhandlungen anfahren. Solch einen Über-Nacht-Bestell-Service bieten sonst übrigens nur Apotheken! Nachdem morgens unser Wareneingang erfolgt ist und der Computer weiß, welches Buch er welchem Kunden zuordnen muss, sortieren wir die neu gelieferten Bücher in unser Abholfach ein. Normalerweise erfolgt das nach Nachnamen der Kunden (deswegen fragen wir Sie auch immer, auf welchen Namen Sie Ihr Buch bestellt haben). Jetzt haben wir das komplette Kundenalphabet aufgelöst und stattdessen alles nach Stadtteilen sortiert, damit ich die Routen zusammenstellen kann, so wie ein Postbote das mit Briefen macht. Dabei stelle ich fest, dass die Tonies für eine Kundin aus Langenbochum versehentlich unter Scherlebeck einsortiert sind. Ich habe mich gestern beim Einwurf in den Briefkasten schon gewundert, dass sie nur zwei Rätselblöcke bestellt hat. Die Tonies bekommt sie dann in den nächsten Tagen.
Inzwischen bin ich schon zweimal von Passanten gefragt worden, ob sie mich fotografieren dürfen. Na klar, nur zu, und dann schön weiterverbreiten, auf dass unser Service unter die Leute kommt.
 
Tour 04 (Donnerstag, 26.3.): Backum, Scherlebeck
 
Nach drei Tagen hat sich das Ganze ziemlich eingespielt, ich weiß, was ich brauche, und was ich wohin packen muss, damit alles möglichst rationell funktioniert. Trotzdem schaffe ich nur vier Kunden pro Stunde. Das ist weniger als zu Anfang gedacht. Denn man muss vor Ort ziemlich viel mit den einzelnen Kunden reden und erklären. Und auch meine Kollegen in der Buchhandlung haben schon heiße Ohren. Den ganzen Tag klingelt das Telefon: Wie bezahlt man? Kann ich das Buch abholen? Oder bringen Sie es? Wann denn? Geht auch Freitag um 4? usw. Dazwischen werden die Emails bearbeitet, von denen auch etliche eintrudeln, nicht zu vergessen die Externer Link Onlineshop-Bestellungen. Das finden wir super! Ab heute dürfen Sie sogar wählen: Das Ordnungsamt hat erlaubt, dass wir Ihnen die abzuholenden Bücher und Spiele an der Tür überreichen, sofern alles ohne Körperkontakt abläuft. Wenn Sie also sowieso zum Einkaufen in der Stadt sind, können Sie das Geld bzw. Ihre EC-Karte einfach auf den Tisch vor der Tür legen. Dort nehmen wir es/sie dann weg. Der Tisch wird natürlich regelmäßig desinfiziert. Ihr Nachteil: Sie verpassen das HeLaRa und die Haustür-Lieferung. Ihr Vorteil: Sie haben die Bücher schneller, weil ich jeden Stadtteil voraussichtlich nur einmal pro Woche schaffe. Bitte geben Sie möglichst schon beim Bestellen an, ob wir Ihre Bücher in der Buchhandlung bereitstellen sollen.
 
Kreide-Schrift: Wir sind da! Im Gegenzug musste ich die Schriftzüge, die ich mit Kreide auf die Straße gesprüht hatte, wieder entfernen. Das Ordnungsamt hat mich dringend darum gebeten: Wenn das jeder machte! Okay, kann ich verstehen. Also bin ich gestern Abend noch mit Wassereimer und Schrubber durch die Fußgängerzone marschiert und habe alles wieder weggeschrubbt. Der nächste Regen hätte zwar sowieso alles weggewaschen, aber naja, was sein muss, muss sein. Aber hier sehen Sie wenigstens noch ein Foto davon.
 
Tour 05 (Freitag, 27.3.): Ebbelich, Westerholt, Bertlich, Resse
 
Hätten Sie gewusst, dass die Goethestraße in Westerholt ist? Ich hätte geschworen, dass sie in Disteln liegt, nämlich gleich neben der Goetheschule. Genauso wie der Freiwaldauer Weg und die Bodenbacher Straße. Ersteren habe ich im Berliner Viertel gesucht, letztere im Mühlenviertel. Beide liegen aber wiederum im Distelner Norden. Wenn die Corona-Zeit irgendwann um ist, bin ich wahrscheinlich ein lebender Stadtplan und kann Ihnen jede Straße in Herten und Umgebung aus dem FF nennen.
 
Schlaglöcher Außerdem kann ich Ihnen dann immer den Straßenzustand beschreiben. Du meine Güte, was haben wir bucklige Straßen in Herten! Radfahrer sind ja dafür bekannt, dass sie möglichst jedes noch so flache Hindernis umfahren, statt darüber hinweg zu brausen, selbst die "aufgemalten" Fahrräder zur Kennzeichnung der Radwege werden vermieden. Und so fahre auch ich ziemlich viele Kurven. Obwohl das mit dem HeLaRa nicht ganz einfach ist, schließlich ist das Lastenrad nicht so wendig wie ein normales Fahrrad. Zwischendurch bin ich auf Straßen mit Küsschen-Asphalt unterwegs, wie ich ihn immer nenne. Die sind ganz glatt geteert, und es ist ein Genuss, darauf zu fahren. Mehrheitlich herrscht aber das Gegenteil vor, so ganz im Allgemeinen jedenfalls, wenn man nicht gerade auf der Allee des Wandels unterwegs ist. Dauernd stößt man auf Bordsteinkanten (selbst wenn sie nur zwei cm hoch sind, viele sind aber auch gern mal vier cm hoch), Buckelpisten, ehemalige Baustellen, die Schweißnähte hinterlassen haben: Ganz allgemein kann man die Radwege in Herten als ziemlich holperig bezeichnen. Eine fahrradfreundliche Stadt sieht jedenfalls anders aus! Durch all dies werden sowohl Rad als auch Hintern ziemlich strapaziert. Und warum liegen die Gullideckel eigentlich größtenteils mitten auf dem Radweg? Der Radweg auf der Ewaldstraße ist geradezu gepflastert mit Gullideckeln der unterschiedlichsten Größe, einer dicht neben dem anderen. Der Straßenplaner kann kein Radfahrer gewesen sein!
 
Man darf ja mal wünschen und träumen, oder? Dann wünsche ich mir, dass die nächsten Baustellen auf Radwegen installiert werden, damit dort bald überall Küsschenasphalt liegt. Das ist hoffentlich ein zusätzlicher Anreiz für die Leute, aufs Fahrrad umzusteigen. Der Kreis beschließt, die geplanten Gelder für die Autostraßen-Sanierung stattdessen für Radwege auszugeben. Endlich ist genug Asphalt da, um auch kleine Straßen in Wohngebieten ordentlich zu teeren, statt immer nur mit Kaltasphalt Flickschusterei zu betreiben oder (noch bequemer) stattdessen einfach ein Schild "Straßenschäden" aufzustellen. Autos dürfen die neu geteerten Straßen nur im Schritttempo befahren, wir bekommen in Herten ganz viele Fahrradstraßen, Radfahrer haben an allen Kreuzungen Vorfahrt, nirgendwo liegen Scherben, uvm. Hach ja, das Ganze könnte mangels Geld und wegen der Auto-Lobby noch etwas dauern...
 
Tour 06 (Samstag, 28.3.): Resse, Süd
 
So, die erste Woche mit Fahrradkurier-Belieferung ist um. Jetzt war ich einmal in jedem Stadtteil und kann vorn wieder anfangen. Inzwischen habe ich schon die ersten Wiederholungstäter gesichtet, die zum zweiten Mal bestellen. Freu! :-))) Heute gab es nur nette Kunden, alle hatten gute Laune, wahrscheinlich, weil das Wochenende doch noch mal etwas Anderes ist, selbst, wenn man immer zu Hause ist. Viele waren im Garten und haben das tolle Wetter genossen und sich über die Buchlieferungen gefreut. Fast alle sagen, dass sie die Information über den Fahrrad-Kurierdienst bereits weitergeleitet haben, an Facebook-Gruppen, über What's App, auf Instagram, usw. Vielen Dank dafür! Weil wir selber nicht auf Facebook sind, freuen wir uns sehr, wenn unsere Kunden das weiterverbreiten. Wir sind im Moment tatsächlich auf jede einzelne Bestellung angewiesen. So, jetzt werde auch ich das Wochenende genießen: Morgen ist Sonntag, und da habe ich frei! Vielleicht könnte ich ja mal wieder eine Fahrradtour machen... :-)))
 
Tour 07 (Montag, 30.3.): Mitte, Paschenberg, Langenbochum, Transvaal
 
Heute war der erste (und so, wie es aussieht, auch der einzige) Regentag mit Fahrradkurier. Ich hatte allerdings Glück: Ich habe nur zwei Schauer mitbekommen, und beim ersten habe ich gerade Bücher übergeben und durfte mich unterstellen. Dann wurde ich noch mit einem Getränk versorgt. Überhaupt verwöhnen unsere Kunden uns: Ich habe schon Bio-Pralinen und Lübecker Marzipan bekommen. Und Trinkgeld (einer sagte auch "Spritgeld, also Muskel-Fahr-Geld") gibt es auch. Das freut uns sehr. Das haben wir uns aber auch verdient: Ich falle abends erledigt ins Bett, und meine Kollegen in der Buchhandlung haben schon heiße Ohren ob der zahlreichen Telefonate. Wir freuen uns sehr über die Solidarität unserer Kunden. Sehr viele sagen uns, dass sie ausdrücklich bei uns bestellen, um uns zu unterstützen. Eine Dame hat sogar ihre gesammelten Titel für die nächsten Monate auf einmal bestellt und sich alle jetzt schon bringen lassen.
 
Tour 08 (Dienstag, 31.3.): Ost, Stuckenbusch, Hochlar, Disteln
 
Sonnenuntergang am Hochlarer Friedhof Heute bin ich fast nicht weggekommen, soviel war los. Das liegt daran, dass wir heute Lieferungen von gleich drei Tagen bekommen haben. Samstags und montags bekommen wir im Moment keine Ware mehr, da ja das Bestellvolumen auch bei unserem Großhändler (siehe Tour 3) drastisch geschrumpft ist, und er die Zustell-Touren neu verteilen muss. Das heißt auch, dass unsere Ware später als gewohnt bei uns eintrifft. Normalerweise steht sie gegen 5 Uhr morgens parat, zur Zeit kommt sie eher gegen 11 Uhr. Dann müssen wir sie noch bearbeiten, die Bücher den Kunden zuordnen, usw., so dass Sie statt wie gewohnt ab 11 Uhr besser erst nachmittags zum Abholen kommen, oder statt am nächsten erst am übernächsten Tag, das geht natürlich auch. Wir sind froh, dass wir überhaupt wieder eine Abholung anbieten können, in den vergangenen Tagen war das ja nicht erlaubt. Das Ordnungsamt war aber schon zweimal da und hat geprüft. So, wie es jetzt ist, kann es erst einmal bleiben. Das Prinzip "Ladentür auf, Buch raus, Tür zu" erleichtert die Sache sehr - und Sie kommen schneller an Ihre Bücher, falls Sie nicht eine ganze Woche bis zum nächsten Besuch in Ihrem Stadtteil warten möchten. Die Beratung per Telefon klappt auch erstaunlich gut. Es ist schon etwas anders als sonst, weil man die Bücher ja nicht zeigen kann, aber die Kunden hören unseren Schilderungen gut zu und können anschließend ihre Wahl treffen. Denken Sie bitte an ihre Ostergeschenke und bestellen Sie sie rechtzeitig bei uns, also nicht erst am Gründonnerstag, das könnte nämlich etwas knapp werden. Falls Sie noch etwas verschicken wollen: Die Post braucht im Moment mindestens doppelt so lange wie sonst. Meine Abfahrt war heute für 12 Uhr geplant, losgefahren bin ich erst um 17 Uhr. Entsprechend spät war ich bei den Kunden, die das Ganze aber sehr entspannt gesehen haben. Einige Kinder habe ich schon im Schlafanzug angetroffen. Sie waren aber alle noch sehr munter ;-) Die komplette Tour habe ich heute aber nicht geschafft, denn ab 21 Uhr ist es zu dunkel, dann kann ich keine Hausnummern mehr erkennen. Also geht es morgen noch einmal nach Disteln. Dafür habe ich dieses tolle Foto schießen können, solch einen beeindruckenden Sonnenuntergang mit Blick auf St. Josef Disteln kann man vom Hochlarer Friedhof aus sehen.
 
Tour 09 (Mittwoch, 1.4.): Disteln, Hochlar
 
Kaputter Spanngurt Heute gab es die erste Panne. Hier seht ihr die Überbleibsel von einem Gepäck-Spanngurt, mit denen ich Rucksack und Kataloge auf dem Gepäckträger befestige. Einer ist mir zwischen Ritzel und Kette geraten und hat sich so festgezogen, dass ich keinen Zentimeter mehr voran kam. Das hieß erst mal eine halbe Stunde Pause. Ich habe die Packtaschen abgeschnallt, damit man überhaupt erst einmal an die Kette kam, und mir von einem netten Anwohner Werkzeug geliehen. Es hat etwas gedauert, aber in Gemeinschaftsarbeit haben wir den Spanngurt von der Kette schneiden können. Vielen Dank noch mal für die Hilfe!
 
Tour 10 (Donnerstag, 2.4.): Westerholt, Langenbochum
 
Heute hatte ich zum ersten Mal den Fall, dass in ein und demselben Haus gleich zwei Familien Bücher bestellt haben. Da lohnt sich die Fahrt gleich doppelt! :-)
Wie war das noch mal mit der Begrenzung auf 25 Stundenkilometer für Pedelecs? Auf freier Strecke liege ich meist zwischen 20 und 30 km/h, und mein Durchschnittstempo ist aufgrund der vielen Stopps und Wendemanöver bestimmt nur einstellig. An einem schönen langen, steilen Berg geht es aber auch schneller, bergab natürlich, z.B. wenn man von Scherlebeck aus den Knöchel herunterfährt, oder die Feldstraße runter, über die Paschenberg-Kurve. Mein persönlicher Rekord liegt bei 43 km/h.
 
Tour 11 (Freitag, 3.4.): Resse
 
Was macht man denn, wenn man eine Lieferung für einen Kindergarten hat? Die Kindergärtner sind ja am späten Nachmittag nicht mehr da. Nun, man ruft die Telefonnummer an, die hoffentlich in der Tür hängt, sagt er Einrichtungsleitung Bescheid und klettert anschließend mit Hilfe eines Mülleimers (oder was halt so herumsteht) über den Zaun, um in das Außengelände zu gelangen, wo man die Bücher dann vor die Terrassentür legen kann. Dann schiebt man einen Baumstumpf oder Vergleichbares von der anderen (inneren) Seite an den Zaun, damit man auch wieder heraus kommt. Fertig!
 
Tour 12 (Samstag, 4.4.): Paschenberg, Langenbochum, Scherlebeck, Disteln, Hochlar
 
Öffnungszeiten Hui, heute war es aber spät! Die letzte Lieferung habe ich um 22.30 Uhr abgegeben. Aber jetzt ist Feierabend! Na, es waren auch gleich fünf Stadtteile. Vor allem, damit das Abholfach schön leer ist, wenn am Dienstag viel Ware kommt. Der Samstag ist mir der liebste Liefertag, denn da sind alle so herrlich entspannt. :-)
Dieses Bild ist mir in diesen Tagen irgendwo begegnet: Eine schöne Umschreibung der Öffnungszeiten.
In der Karwoche werde ich noch je einmal in jeden Stadtteil fahren. Denken Sie neben den Ostergeschenken auch an die Osterkarten, von denen Sie in diesem Jahr vielleicht mehr schreiben als sonst! Ich bringe gern welche zur Auswahl mit, sowohl christliche Auferstehungskarten als auch welche mit Blumen, Hasen und Eiern.
 
Tour 13 (Montag, 6.4.): Süd, Hochlarmark
 
Es gibt auch ein paar nicht ganz so schöne Erlebnisse: Heute habe ich eine Schullektüre ausgeliefert, die noch vor Corona bei uns geordert und seitdem nicht abgeholt wurde. "Oh, die habe ich aber schon!" "So? Warum denn das?" "Ich darf ja nicht mehr raus, und da habe ich sie im Thalia-Onlineshop bestellt." "Oh, warum hast du sie denn nicht wenigstens in unserem Onlineshop bestellt? Du wohnst doch in Herten! Warum bestellst du dann in Recklinghausen?" Betretenes Schulterzucken: "Ich wusste nicht, dass das geht." "Hm, da wäre ein Anruf nett gewesen, dann hätten wir das sofort klären können. Naja, jetzt weißt du ja Bescheid, deine nächste Lektüre kannst du dann bei uns ordern." ;-) "Okay."
Und gleich mehrfach ist es mir passiert, dass Kunden nicht (mehr) an der Adresse wohnen, die sie beim Bestellen angegeben haben. Zwei konnte ich dank der Telefonnummer ermitteln: Umgezogen nach Westerholt. Andere waren in dem Haus auf dem Paschenberg aber völlig unbekannt, merkwürdig...
 
Tour 14 (Dienstag, 7.4.): Süd, Mitte, Paschenberg, Disteln
 
Büchergeschenke für die Hertener Tafel Büchergeschenke für die Hertener Tafel Das ist ja mal eine tolle Idee! Eine Kundin schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, indem sie eine Großbestellung bei uns aufgibt, die wir in ihrem Namen an die Franz-Hahn-Werkstatt liefern sollen. Die Bücher sind für die Tafel-Kinder bestimmt und werden zu den Grundversorgungs-Tüten gepackt, die die Tafel-Kunden bekommen. So kann sie sowohl die Tafel-Kunden als auch uns unterstützen. Noch mal vielen Dank dafür! Da kommt das HeLaRa richtig zum Einsatz. In aller Eile haben wir gestern und heute viele bunte Päckchen für die verschiedenen Altersstufen gepackt und beschriftet, denn es sollen ja Geschenke sein, und heute Morgen bin ich mit dem vollbeladenen HeLaRa nach Herten-Süd gefahren und konnte Tanja Just, der Leiterin des zur Zeit ebenfalls geschlossenen Kinderladens ebendiese überreichen. Ja, auch Bücher zählen zur Grundversorgung des Menschen! Mögen sie gut in den bedürftigen Familien ankommen!
 
Tour 15 (Mittwoch, 8.4.): Süd, Resse, Westerholt
 
Heute habe ich viele Kunden kurz vor dem Osterfest noch durch Buch- und vor allem durch Tonie-Lieferungen glücklich gemacht. :-) Eigentlich ist es unvorstellbar, dass immer noch nicht alle Tonie-Fans wissen, dass sie DIE Tonie-Buchhandlung im Ruhrgebiet direkt vor der Tür haben. Ich denke immer, dass schon alle im weiten Umkreis unser Tonieversum kennen müssten, soviel erzählen wir davon. Eine alleinerziehende Mutter war schon ganz verzweifelt, wie sie jetzt noch an Tonies kommt, weil sie ja nicht raus darf, und die Kinder sollen ja auch nichts davon mitbekommen. Dann hat sie durch eine What's App-Gruppe von unserem Fahrradkurier erfahren. Zack, angerufen, Tonie gebracht, Mutter glücklich, Ostern gerettet. :-)
 
Tour 16 (Gründonnerstag, 9.4.): Paschenberg, Langenbochum, Scherlebeck, Backum, Mitte
 
nicht abgesagt Heute gab es statt eines konzentrierten Stadtteils eine große Tour mit vielen weit verteilten Empfängern, sozusagen die große Abschluss-Tour vor Ostern, damit alle noch rechtzeitig ihre Päckchen packen können. Heute ist die Nord-Tour dran, am Karsamstag die Süd-Tour. Dazu habe ich viele Ostergrüße entgegengenommen und weitergegeben. Die einen freuen sich auf die Auferstehung, die anderen auf den Hasen, der im Garten viele Eier (und mehr) versteckt. Gemeinsam ist allen, dass dieses Osterfest wohl etwas anders verlaufen wird als gewohnt, weil vieles schlicht ausfällt: Keine Gottesdienste, keine Familienbesuche, keine Veranstaltungen, dafür viel Zeit für einen selbst. Aber nicht alles ist abgesagt:
 
Tour 17 (Karsamstag, 11.4.): Backum, Disteln, Ost, Mitte, Süd
 
Heute haben viele unserer Kunden noch mal die Gelegenheit genutzt, bei herrlichstem Sonnenschein ihre Ostergeschenke abzuholen. Den Rest habe ich nach Ladenschluss in einer Last-Minute-Tour per Fahrrad-Kurier verteilt. In der Julie-Postel-Straße habe ich ein paar Mädchen getroffen, die auf der Straße Federball spielten. Da ich ja vorn im HeLaRa immer Romane, Krimis, Kinderbespaßung, etc. dabei habe, fragte ich, ob sie Interesse an Rätselbüchern hätten. Hatten sie. Ganz vorbildlich kamen sie eine nach der anderen gucken, schön mit Abstand. Überhaupt muss ich sagen, dass die Leute auf der Straße wirklich auf Abstand achten. Ich komme ja viel rum, und es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, bei denen man merkt, Corona ist diesen Leuten nicht so wichtig. Alle anderen bemühen sich sehr, die Vorgaben des Landes umzusetzen. Großes Lob dafür!. Über das Osterwochenende dürfen Sie fleißig unseren Externer Link Onlineshop nutzen - E-Mail geht natürlich auch - und ganz viele Bücher bestellen, die sie in der zweiten Ferienwoche lesen wollen. ;-) Jetzt wünsche ich all unseren Kunden, die uns so prima unterstützen, und natürlich auch meinen Kollegen, die hier in der Buchhandlung einen tollen Job machen, ein entspanntes Osterfest und eine frohe Auferstehung! :-)
 
Tour 18 (Osterdienstag, 14.4.): Scherlebeck
 
Heute habe ich ganz viele Kinder angetroffen, die draußen gespielt haben, kleine und große, und natürlich auch deren Eltern. Alle haben schön Abstand gehalten, und viele waren mit Inlineskates, Fahrrädern und Skateboards unterwegs. Das Wetter war erstaunlich gut: Nachdem erst grauer Himmel angesagt war, kam doch noch die Sonne hervor, und es war kalt und schön.
So leer wie jetzt war unser Abholfach noch nie! Sonst sind ständig zwischen sechs und zehn Regalböden gefüllt, vor Weihnachten auch gern mal zwanzig. Jetzt sind es gerade mal drei, und selbst das sind alles frische Bestellungen aus dem April. Morgen kommen dafür ganz viele Bestellungen, nämlich alles, was über die Osterfeiertage an Bestellungen in unserem Externer Link Onlineshop eingegangen ist. Daraus ergibt sich dann, wohin mich am Mittwoch meine Tour führt. Ich bin gespannt, welcher Stadtteil das Rennen macht.
 
Tour 19 (Mittwoch, 15.4.): Mitte
 
Zeitschriften im Toilettenpapier-Regal Mir ist gestern ein Kalenderblatt von letztem Monat in die Hände gefallen. Es stammt aus Bastian Sicks Tagesabreißkalender 2020, der bei mir auf dem Frühstückstisch liegt. Wenn man weiß, dass Kalender etwa ein Jahr im Voraus produziert werden, ist die Regalbeschriftung "Toilettenpapier" und die Bestückung mit Zeitschriften mehr als erstaunlich: Genau zum Beginn der Klopapier-Hamsterkäufe! Als ob Bastian Sick Corona geahnt hätte... Der weiße Text ist auf dem Foto ein bisschen schwer zu lesen. Er lautet: Ein Beispiel für die "neue Ehrlichkeit" gegenüber dem Kunden. "HL-Markt" Hönigschmidtplatz in München.
 
Tour 20 (Donnerstag, 16.4.): Disteln, Süd
 
Heute war nicht ganz so viel zu liefern. Deswegen bin ich zur Abwechslung mal mit meinem eigenen E-Bike gefahren. Hilfe, war das eine Umstellung! Nach drei Wochen HeLaRa hat alles gewackelt, der Lenker war auf einmal so kurz, ich hatte das Gefühl, vornüber zu fallen, weil ja jetzt der lange Vorbau fehlte. Es hat bestimmt zehn Minuten gedauert, bis ich mich umgestellt und wieder an das kurze Fahrrad gewöhnt hatte. Dann aber ging es gut, das normale E-Bike ist halt viel wendiger als das HeLaRa mit dem Riesen-Wendekreis.
 
Tour 21 (Freitag, 17.4.): Scherlebeck, Langenbochum, Resse
 
In dieser Woche geht es gleich zweimal nach Scherlebeck, weil ich von einigen Familien mehrere Aufträge bekommen habe. Alle wohnen in der gleichen Ecke, da lohnt das Liefern dann auch.
 
Tour 22 (Samstag, 18.4.): Mitte, Ost
 
Ab Montag dürfen wir unsere Buchhandlung ja wieder ganz regulär öffnen. Das freut uns sehr, denn jetzt können alle Kunden endlich wieder selber stöbern. Wir können Bücher am Regal zeigen, das ist viel praktischer als immer alle Titel einzeln zur Tür zu tragen. Den Fahrradkurier-Service werden wir vorerst aber beibehalten, denn nicht alle Kunden werden kommen können oder wollen. Zögern Sie also nicht, den Lieferservice in Anspruch zu nehmen, ich bringe gern weiterhin Bücher und Anderes zu Ihnen nach Hause. Schließlich ist jetzt nicht einfach alles wieder wie vorher. Corona ist weiterhin präsent, die Kinder dürfen immer noch nicht in die Schule, viele Ältere werden weiterhin zuhause bleiben, es gibt noch keine Veranstaltungen, usw. Und auch in der Buchhandlung beobachten wir, wie das ganze System wieder anfährt: Rennen uns jetzt die Leute die Bude ein, weil sie endlich wieder stöbern dürfen, oder verhalten sich alle abwartend? Das wissen wir auch nicht, wir sind gespannt. Wir werden also darauf achten, dass nicht zuviele Menschen gleichzeitig in unserer Buchhandlung sind, und wir werden bestimmt Einige daran erinnern müssen, genügend Abstand zu halten. Trotzdem wird es insgesamt eine Erleichterung sein, sowohl für uns als auch für unsere Kunden, die sich nun bei Bedarf auch wieder selbst bedienen können. Das wird sich in den kommenden Tagen alles einspielen.
 
Tour 23 (Dienstag, 21.4.): Disteln, Scherlebeck, Langenbochum, Paschenberg
 
Es ist einfach nur herrlich, dass wir die Tür wieder öffnen dürfen. Allein schon, dass Licht und Luft hereinkommen, macht ein ganz anderes Gefühl. Und dass wieder Kunden im Laden sind, ist natürlich toll, das ist sofort ein ganz anderes Arbeiten. Unsere Kunden sind sehr dizipliniert: Fast alle warten brav an der Tür, obwohl sie es gar nicht müssten. Einer hat sogar zweimal nachgefragt, ob er die Buchhandlung wirklich betreten darf. Alle achten schön auf Abstand, wir müssen noch nicht einmal etwas sagen. Insgesamt sind es deutlich weniger Leute als sonst, so dass sich alles prima verteilt. Das Telefon klingelt (zum Glück) munter, und wir nehmen weiterhin fleißig Bestellungen entgegen.
Am Wochenende habe ich erst mal die Buchhandlung aufgeräumt. Unglaublich, was alles so herumliegen bleibt, wenn es nicht so darauf ankommt, weil nur wir im Laden sind... Wir haben gewünschte Bücher ja einfach aus dem Regal gezogen, ohne eventuelle Lücken zu füllen, die Bestsellerliste wurde vier Wochen nicht aktualisiert, das Tonieversum war ganz schön geplündert, die Feuerwehr im Hochparterre mit den Beschäftigungsbüchern sowieso, dann meine ganzen Plörren, die ich immer mit auf Tour nehme (Warnweste, Jacke für abends oder falls es doch mal kalt wird, Rucksack, Ersatzakku für's HeLaRa, Fahrradhelm, Lesemagazine, etc...). Insgesamt hat es mehrere Stunden gedauert, bis alles wieder ordentlich war. Schließlich wollten wir unsere Kunden am Montag doch in schönen Räumlichkeiten empfangen. Deswegen haben wir als Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes) noch eine neue Deckenbeleuchtung bekommen: Es ist jetzt ein ganzes Stück heller als vorher. Oft ist es ja so, dass einem Außenstehenden gar nichts auffällt, aber uns, die wir tagtäglich in diesen Räumen arbeiten, gefällt es sehr gut. Meine Kollegen waren gestern Morgen sehr angenehm überrascht ob der Helligkeit.
Die heutige Tour hat den kompletten Norden umfasst. Da die Leute jetzt ja wieder zu uns kommen können, sind es insgesamt weniger Bücher, die ich bringe. Deswegen schaffe ich auch mehr Stadtteile pro Tag. Dafür werde ich nicht mehr jeden Tag fahren, sondern etwa dreimal pro Woche, je nachdem, wieviel wo anfällt.
 
Tour 24 (Donnerstag, 23.4.): Westerholt, Langenbochum, Scherlebeck, Backum
 
Heute ist ja der Welttag des Buches, wie jedes Jahr am 23. April, dem Todestag von Miguel de Cervantes und William Shakespeare. Normalerweise haben wir in der Woche des Welttags des Buches immer zahlreiche Schulklassen zu Gast, die mal eine Buchhandlung von innen sehen. Wir bespaßen sie meistens mit einem Bücher-Quiz oder einer Autorenlesung, wir beantworten ganz viele Fragen, und zusätzlich erhält dann jeder Schüler von uns ein Buch geschenkt. Da wir vom vergangenen Jahr noch Welttags-Bücher übrig hatten, konnten wir die heute an den Mann bzw. an die Frau bzw. ans Kind bringen; gedacht sind sie nämlich für Zehnjährige. Wer noch eines möchte, meldet sich einfach: Ein paar Exemplare sind noch da.
Bei der heutigen Fahrradkurier-Lieferung hatte ich einen Großauftrag für einen Kunden aus Westerholt dabei, der fast allein schon das HeLaRa ausgefüllt hat (die Lieferung, nicht der Kunde ;-)). Die anderen Kunden haben aber auch noch ein paar Bücher abbekommen, schließlich habe ich ja noch die Packtaschen, wo viel Literatur reingeht. Eine Dame hat mich als Dankeschön für's Bringen direkt mit selbstgebackenem Kuchen versorgt. Da sage ich natürlich nicht nein... ;-)
 
Tour 25 (Freitag, 24.4.): Mitte, Süd, Resse
 
Heute haben wir eine große Lieferung mit Spielen und Beschäftigungsheften bekommen. Das war auch dringend nötig, nachdem unsere Kunden in den vergangenen Wochen vermehrt nach Puzzlen und Spielen gefragt haben. Unsere Händler waren aber ebenfalls ausverkauft. Ravensburger zum Beispiel konnte selber kein einziges 500er-Puzzle liefern, es war nichts zu bekommen. Jetzt sind aber wieder Puzzles da, um sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen dem Lagerkoller etwas entgegen zu setzen.
 
Tour 26 (Samstag, 25.4.): Mitte, Scherlebeck, Ost
 
Ich habe einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt und gefühlt die Schallmauer durchbrochen: 51 Stundenkilometer! Im Auto kommt einem das recht langsam vor, auf dem E-Bike ist es fast wie fliegen. :-)
Heute habe ich ganz viele Kinder in Nord und Ost glücklich gemacht: Gegen den Lagerkoller bei Kleineren und Größeren helfen Spiele, Bücher und Rätselhefte. Und es ist jedes Mal wieder unglaublich, wieviel man auf das HeLaRa packen kann.
 
Tour 27 (Montag, 27.4.): Disteln, Ost
 
Heute habe ich gleich zwei Touren gemacht, eine am Nachmittag, und da ich meine Kollegin gegen 17 Uhr ablösen musste, bin ich nach Feierabend noch mal los gefahren.
 
Tour 28 (Dienstag, 28.4.): Süd, Hochlarmark
 
Büchertisch in der Garage Droste - der beste Buchladen der Welt Kaum bin ich losgefahren, setzt Regen ein. Endlich einmal, nach Wochen mit strahlenden Sonnenschein! Aber jetzt hätte er auch noch drei Stunden warten können! In Hochlarmark angekommen bin ich nämlich ganz schön durchnässt. Ich bin gebeten worden, doch eine große Auswahl an Kinderbüchern, Rätselheften und Spielen mitzubringen, da keine Gelegenheit besteht, zu uns in die Buchhandlung zu kommen. Und da kommt eine leerstehende Garage mit zusammengeklappter Tischtennisplatte gerade recht, denn der Regen will nicht aufhören. Dort kann ich alles ausbreiten, und die Familienmitglieder können in Ruhe gucken. Die Kinder haben, als es zwischendurch kurz trocken war, sogar mit Kreide einen Spruch auf die Straße geschrieben, den der Regen aber gleich wieder weggewaschen hat. Ist schön bunt geworden: "Droste, der beste Buchladen der Welt" Hach, das geht runter wie Öl. :-)
 
Tour 29 (Mittwoch, 29.4.): Disteln, Backum
 
Heute gab es eine Mini-Tour mit nur ganz wenigen Zielen. Da war ich schnell und trocken wieder zu Hause.
 
Tour 30 (Donnerstag, 30.4.): Paschenberg, Langenbochum
 
Am Donnerstag geht es wieder in den Hertener Norden.
 
Tour 31 (Samstag, 02.5.): Resse
 
Titel Am Samstag unternehme ich die letzte Tour mit dem HeLaRa. Denn am Abend muss ich es wieder abgeben, ab Mai startet nämlich die Verleih-Saison, und es wollen ja auch mal andere das Lastenfahrrad ausprobieren. Da die Buchhandlung aber wieder geöffnet ist und die meisten unserer Kunden ihre Bücher wieder selber abholen kommen, fallen deutlich weniger "Bring-Bücher" an, und ich kann dann auch mit meinem eigenen E-Bike fahren. Ich sage noch einmal ganz herzlichen Dank an Klaus Droste, dass er mir das Externer Link HeLaRa kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Das war ganz große Klasse!
 
Unsere Fahrradkurier-Lieferungen gehen natürlich weiter. Denn noch immer können nicht alle Hertener zu uns kommen. Nur gibt es jetzt nicht mehr soviel zu berichten. Zögern Sie also nicht, unseren für Sie kostenlosen Lieferservice in Anspruch zu nehmen. Sie können in unserem Onlineshop Genialokal recherchieren, oder wir beraten Sie telefonisch und bringen gern weiterhin Bücher, Hörbücher, Spiele, Rätselhefte, Tonies, usw. zu Ihnen nach Hause.
 
 
 
 
 
 
 
08.03.2021