Tips des Monats
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Exklusive Buch-Tips der Buchhandlung Droste
Archiv vom Mai 2003
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026.05.2003 Tip von Gerlinde Droste, Buchhandlung Droste
Ein Ausrufer, der Nachrichten verliest wie im Mittelalter, ersetzt in seinem Viertel von Paris die Zeitung. In einen extra dafür aufgestellten Briefkasten können die Leute Nachrichten, Kleinanzeigen, u.v.m. werfen, die dreimal am Tag verlesen werden. Seit kurzem finden sich neben den normalen Nachrichten auch solche in Latein oder Altfranzösisch, die vor einer drohenden Pest warnen. Als dann die ersten Toten mit schwarzen Flecken gefunden werden, bricht Panik aus... Fred Vargas gestaltet ihren Roman psychologisch dicht und spannend bis zum Schluß. |
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19.05.2003 Tip von Margot Klatt, Buchhandlung Droste
Åsne Seierstad, als "beste TV-Journalistin" ausgezeichnet, lebte vom 11. September 2001 an fünf Monate bei der Familie des Buchhändlers Sultan Khan in Kabul. Sie erzählt vom Alltag der Familienmitglieder, von der Abhängigkeit der Frauen vom Patriarchen, von den autoritätren Zwängen, unter denen auch die Söhne stehen, von Gefühlen, kleinen Hoffnungen. Ein sprachliches Meisterwerk, vor allem das Kapitel "Bauschend, flatternd, wogend" - eine Schilderung vom Einkaufsbummel dreier Frauen unter ihren Burkhas. |
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12.05.2003 Tip von Katerina Karampatakis, Buchhandlung Droste
Im ersten Band "Schatten über Quellenland" werden der junge Marder Edelor und seine Familie auf dem Weg nach Kreuzwasser von Banditen überfallen. Edelors Mutter und seine beiden Geschwister können sich retten, doch sein Vater stirbt bei diesem Überfall. Die Banditen nehmen Edelor gefangen und setzen ihre Suche nach dem magischen silbernen Horn fort, das sie dem finsteren Eulenbaron aushändigen sollen. Edelor gelingt es, sich aus der Gefangenschaft der Schurken zu befreien, und nimmt den Kampf für Gerechtigkeit auf. Ein spannender Abenteuer-Zyklus für junge Leser. |
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05.05.2003 Tip von Sabine Wrzalik, Buchhandlung Droste
Der Krieg ist zu Ende, und nun soll alles gut werden. So hofft auch Lilly, mittlerweile 17 Jahre alt. Mit ihrer bunt zusammengewürfelten Familie flieht sie vor den Russen zurück in ihre Heimat nach Hamburg. Lilly ist in ständiger Sorge um alles und jeden in ihrer Familie und vergißt dabei fast sich selbst und ihre Gefühle, die einen Teil des Erwachsenwerdens bedeuten. Wie schon in "Lauf, Lilly, lauf!" rücken die alltäglichen Dinge in den Vordergrund. Schwarzmarktgeschäfte, Lebensmittelrationierung, Fluchthilfe bestimmen das Leben der Nachkriegszeit. Spannend und gefühlvoll, jedoch nicht pathetisch, erzählt. Für mich ein wertvolles Buch, besonders empfehlenswert für junge Erwachsene. |
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