Tips des Monats
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Exklusive Buch-Tips der Buchhandlung Droste
Archiv vom Juli 2007
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30.07.2007 Tip von Petra Wischnewski, Buchhandlung Droste
Holly Berger ist 38 Jahre alt, glücklich verheiratet, hat zwei Kinder und schreibt erfolgreich Ratgeberbücher. Dann findet sie heraus, dass sie als Baby ausgesetzt und später adoptiert wurde. Das wirft sie völlig aus der Bahn. Als sie dann auch noch erfährt, dass sogar ihr Mann von dem Geheimnis wusste, wird ihr klar, dass sie so nicht weiterleben kann. Mit Besessenheit macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und bringt damit ihre Familie gegen sich auf. Sie findet zunächst ihren Großvater, dann führt eine Spur in ein Kloster nach Kairo. Ihre Mutter weigert sich zunächst, mit ihr zu sprechen, bis Holly eine drastische Methode anwendet. Die Findelfrau ist ein realistisch anrührendes und bis zur letzten Seite lesenswertes Buch. |
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23.07.2007 Tip von Gerlinde Droste, Buchhandlung Droste
Jakob Vogelwart ist Kriminalschriftsteller. Und da er für seine Krimis genau recherchiert, wie die Polizei arbeitet, kann er diese Informationen auch für seine eigenen Einbrüche nutzen. Er weiß genau, daß die Aufklärungsquote in den ersten drei Tagen nach der Tat am größten ist. Deswegen läßt er z.B. sein Einbrecherwekzeug in einem Bahnhofsschließfach zurück und holt es erst später. Als er das Angebot bekommt, vorrübergehend die Wohnung zu wechseln, nimmt er das Angebot gern an, birgt es doch die Gelegenheit, eventuell bestehende Spuren zu verwischen und die Polizei in die Irre zu leiten. Doch in Flensburg kommt alles ganz anders... Jakob Vogelwart leitet die Polizei in die Irre, Gunter Gerlach den Leser. Wahnsinn, was in dem dünnen Buch alles steckt! Ist es noch Realität, die Jakob Vogelwart da erlebt? Oder träumt er nur? Steckt er am Ende in einer Parallelwelt? Mit großem Vergnügen habe ich "Falsche Flensburger" gelesen und dabei eine neue Art von Krimi entdeckt. |
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16.07.2007 Tip von Stefan Nohn, Buchhandlung Droste
In den "Fünf Sprachen der Liebe" geht Gary Chapman darauf ein, dass viele Menschen aneinander vorbei reden. Sie sagen sich zwar: "Ich liebe dich", allerdings auf eine Art und Weise, dass der andere nicht verstehen kann. Das beste am dem Buch ist: Chapman zeigt auf, wie die Sprache seines Gegenübers erkannt, gelernt und für den Aufbau einer dauerhaften und tiefgehenden Beziehung genutzt werden kann. |
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09.07.2007 Tip von Jens Böhmer, Buchhandlung Droste
In unserer heutigen Welt existieren Magier und Hexen, Vampire und Werwölfe. Sie werden die "Anderen" genannt. Die beiden Fraktionen der "Anderen" schlossen einen Pakt, einen Waffenstillstand zwischen den Mächten des Lichts und des Dunkels. Nur die Inquisition steht zwischen den Mächten, deren Anhänger fleißig gegeneinander intrigieren... Der junge lichte Magier Anton wird eines Tages in einen Strudel von Ereignissen gerissen, die der Beginn eines furiosen Wettstreits zwischen dem Licht und dem Dunkel sind. Er ist Mitglied der Nachtwache Moskaus, die die dunkle Seite, die dunklen Magier und Hexen, überwacht. "Wächter der Nacht" lieferte die Vorlage für den erfolgreichsten gleichnamigen russischen Film aller Zeiten. Der Roman ist spannend und mitreißend, und nichts ist, wie es scheint. Mehr und mehr entfaltet sich eine tiefgründige Geschichte, die bisher in drei weiteren Büchern fortgesetzt wurde. Für Freunde der modernen Fantasy eine Pflichtlektüre! |
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02.07.2007 Tip von Silke Holtbrügge, Buchhandlung Droste
Die rasante Geschichte um die Köchin Arria entführt den Leser in das erste Jahrhundert nach Christus, in das Rheinland der germanischen Stämme unter römischer Besatzung. Die junge Witwe kocht für ein großes Fest des Statthalters Claudius, um danach eine eigene Taberna zu eröffnen. Doch ein Gast, der von vielen gehasste Finanzprokurator Cassius, wird mit Tollkirschen vergiftet, und der Verdacht auf die Köchin gelenkt. Eine rasante Flucht beginnt. Ihr Verfolger, Valarius, ein ehemaliger Zenturio, soll in Claudius' Auftrag den Fall aufklären. Zunächst von der Schuld der treverischen Köchin überzeugt, keimt in ihm während seiner Ermittlungen ein anderer Verdacht auf. Seine Nachforschungen bringen auch ihn und seinen treuen Begleiter Titus in Lebensgefahr. Römische Intrigen, germanische Tugenden und die schwierige Rolle der Frau zu dieser Zeit skizzieren die damalige Welt sehr anschaulich, ohne die Spannung der Handlung aus den Augen zu verlieren. Man legt das Buch nicht eher zur Seite, bis man mit Arria atemlos die sichere letzte Seite des Buches erreicht hat. Nach der "Buchmalerin" ein weiteres großes Lesevergnügen von Beate Sauer. |
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